Einschränkungen: Wassernutzungsverbot für Bürger Frankreichs

Ein Kind befüllt ein Plastikschwimmbecken mit einem Gartenschlauch mit Wasser
Symbolbild © istockphoto/koldo studio

Offiziell wurde ein temporäres Wassernutzungsverbot für die Bürger im Nordosten Frankreichs verhängt. Angesichts der Trockenheit drohen weitreichende Einschränkungen. Inzwischen sind auch hierzulande Verbote in Planung.

Die aktuellen Temperaturen und der ausbleibende Regen machen der Natur zu schaffen. Noch ist es relativ trocken, auch wenn es in den letzten Tagen zum Teil unwetterartige Regenfälle gegeben hat. Die Böden sind aber viel zu trocken und konnten die Feuchtigkeit nicht aufnehmen. Deshalb soll ein Wassernutzungsverbot für die Bürger ausgerufen werden.

Wassernutzungsverbot für Bürger ausgerufen

Es kam in einigen Regionen sogar zu Schlammlawinen und Überschwemmungen. Setzen sich die Extreme so fort, drohen schärfere Einschränkungen, wie ein zeitlich begrenztes Verbot der Wassernutzung für die Bürger. Dieses wurde inzwischen in einigen Teilen Frankreichs verhängt. Betroffen sind die Präfekturen Vosges, Meurthe-et-Moselle und Moselle. Dort dürfen die Bürger beispielsweise tagsüber keine Autos auf ihrem Privatgrundstück waschen.

Auch das Gießen von Pflanzen ist am Tag nicht mehr gestattet. Ebenso ist das Befüllen privater Swimmingpools verboten. Sportplätze dürfen von den Morgenstunden bis zum Abend nicht bewässert werden. Vor allem in Südfrankreich gibt es diese Restriktionen schon länger, welche den Bürgern die Wassernutzung temporär verbieten. Einzelne Gemeinden haben im vergangenen Jahr auch in Deutschland Einschränkungen zur Wassernutzung ausgesprochen. Aufgrund derer war das Befüllen von Schwimmbecken oder das Sprengen großer Rasenflächen zu bestimmten Tageszeiten nicht mehr erlaubt.

Lesen Sie auch
Neue Lohnrunde startet – für 3,7 Millionen geht es jetzt ums Geld

Einschränkungen und Verbote für die Bevölkerung

So umfassend wie in Frankreich sind die Verbote bei uns noch nicht. Es handelt sich lediglich um Einschränkungen und Begrenzungen der Wassernutzung. Wenn man sich nicht sicher ist, wie die aktuelle Gesetzeslage besagt, kann man sich direkt vor Ort bei der Gemeinde erkundigen. Darüber hinaus ist ein sparsamer Umgang mit Wasser, insbesondere im Sommer, auch eine Frage des eigenen Verantwortungsbewusstseins. Wer die Möglichkeit hat, nutzt natürliches Wasser aus dem eigenen Brunnen. Das ist nicht nur günstiger, sondern schont auch das kostbare Leitungswasser. Außerdem bieten sich vielseitige Möglichkeiten, bereits im Alltag Wasser zu sparen.