Eintritt: Europapark-Chef ist wütend und droht mit Park-Schließung

Blick auf den Europapark mit seinen Attraktionen
© Europapark

Auch im Winter ist der Europapark geöffnet. Als schönes Ausflugsziel und attraktiver Freizeitpark ist er auch dann gut besucht. Doch in diesem Jahr steht alles auf der Kippe. Dem Park droht die Schließung.

Der Europapark könnte in diesem Winter geschlossen werden. Die Gründe sind vielseitig. Der Parkchef zeigt sich jetzt aufgebracht und wütend. Die Anlage ist bereits mit 3.000 Tannen, 10.000 Christbaumkugeln, 2,5 Millionen Lichtern dekoriert und mit zahlreichen Accessoires bestückt. Doch dies könnte jetzt alles umsonst sein.

Weit weg von Normalität

Während der Corona-Pandemie musste der Park längere Zeit geschlossen bleiben. Auch jetzt eine Normalität im Freizeitgeschäft noch lange nicht in Sicht. Dies führt dazu, dass die Verantwortlichen des Parks mit vielen Hürden zu tun haben. Einige davon scheinen nun unüberwindbar. Viele Pläne sind bereits entwickelt worden, damit der beliebte Park auch weiterhin existieren kann.

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Nun wurde bekannt, dass es in diesem Winter die beliebte Eiswelt „Magic Ice“ nicht geben wird im Europapark. Ob der Park, wie geplant bis zum 9. Januar 2022 seine Wintersaison bestreiten kann, ist jetzt fraglich. Europapark-Chef Roland Mack ist wütend. Dabei richtet sich sein Groll maßgeblich gegen die Politik.

Corona-Politik sorgt für Wut

Europapark-Chef Roland Mack ist sauer, denn die Zukunft seiner Wintersaison, beziehungsweise die des Europaparks steht auf der Kippe. Aufgrund der aktuell gültigen 2G-Regel, können ohnehin nur geimpfte und genesene Besucher in den Park. Dies sorgt für eine starke Einschränkung, die auch den Umsatz betrifft. Weniger Besucher, bedeuten natürlich auch weniger Einnahmen.

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Die Lage der herrschenden Corona-Pandemie sorgt weiterhin auch bei den Betreibern des Parkes für Sorgenfalten. Denn wie lang der Park noch geöffnet bleiben kann, ist derzeit mehr als ungewiss. Kein Wunder, dass Roland Mack, Europapark-Chef, sauer ist: „Mit so einem schlechten Management könnte man keine Firma betreiben.“ Er ist der Meinung, dass die derzeitige Situation in Baden-Württemberg nicht nötig gewesen wäre, wenn die Politik entsprechend gehandelt hätte. Und weiter sagt er: „Dieses Herumgeeiere frustriert mich“.

Aufgrund der Situation muss der Park tief in die Tasche greifen und soll bereits Millionen investiert haben. Denn es muss den Verordnungen entsprochen werden, um den Park geöffnet zu halten. Dies sind bereits 78 Verordnungen bis heute, die der Park umsetzen musste. Alleine bis heute hat diese Situation zu Mehrkosten von vier Millionen Euro geführt, die für die Wintersaison investiert wurden.