Eklat im Supermarkt: Hochschwangere bei Aldi wegen Maske rausgeworfen

Supermarkt Aldi-Filiale für Kunden
Symbolbild © istockphoto/huettenhoelscher

Laut einer Kundin sollen Mitarbeiter von Aldi eine hochschwangere Frau aus dem Discounter geworfen haben. Dieser Eklat wird der Masken-Verwirrung geschuldet.

Die Maskenpflicht bei Aldi hat nun für einen handfesten Skandal gesorgt. Denn eine hochschwangere Kundin soll vom Discounter herausgeworfen worden sein.

Masken-Wirrwarr wird zum Verhängnis

Die verschiedenen Regelungen zur Maskenpflicht sorgt immer wieder für Verwirrung. Dass im Supermarkt und Discounter eine Maske getragen werden muss, das ist klar. Doch welche ist die Richtige? Denn die Hygienemaßnahmen und Masken-Regeln sind überall unterschiedlich und nicht einheitlich festgelegt.

Dabei unterscheiden sich die Regelungen aber nicht nur von Bundesland zu Bundesland. Sogar innerhalb der einzelnen Handelsketten sind Abweichungen und andere gültige Regeln möglich. Dieses Wirr-Warr sorgt bei Kunden häufig für Verwirrung. Dies wurde nun einer Hochschwangeren nun offenbar zum Verhängnis.

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Immer wieder abgewiesene Kunden

Tatsächlich zeigt sich, dass immer wieder Kunden abgewiesen werden. Sie können dann nicht im Supermarkt oder Discounter einkaufen, weil sie die falsche Maske tragen. In Baden-Württemberg müssen in vielen Bereichen FFP2-Masken getragen werden. Doch eine hochschwangere Aldi-Kundin soll nun in Mannheim aus dem Discounter geworfen worden sein.

Die Kundin erklärte auf der Facebook-Seite von Aldi: „Ich wurde gerade hochschwanger in Mannheim aus dem Aldi geworfen, weil ich keine FFP2 Maske trug. Generell fand ich den Umgang mit der Situation fragwürdig, aber das die Situation von euren Mitarbeitern komplett ohne Augenmaß angegangen wird… ehrlicherweise fehlen mir hierzu die Worte.“

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„Ohne Rücksicht auf Verluste“ – Maßnahmen umgesetzt

Die Kundin forderte von Aldi mehr Menschlichkeit: „Laut Mitarbeiterin könne man ja nicht wegen allem eine Ausnahme machen. Mein 39. Ssw Bauch ist allerdings nicht wirklich zu übersehen und das eine Schwangerschaft – gerade gegen Ende – beschwerlich sein kann, ist nichts neues. Ich hoffe wieder auf mehr Menschlichkeit in der Zukunft!“

Bei Aldi-Süd kommt es aktuell immer wieder zu ähnlichen Beschwerden von Kunden. Erst letztens hat sich ein Kunde auf der Facebook-Seite beschwert, dass sein Vater, ein älterer Mann, ebenfalls „kurzerhand herausgeworfen wurde“, weil er ohne FFP2-Maske einkaufen wollte. Nicht alle Kunden stehen auf der Seite der Betroffenen. So verteidigen viele User auch das Verhalten von Aldi und berufen sich dabei auf das Hausrecht der Händler.

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Aldi kommentierte die Beschwerde folgender Maßen: „Wenn der Umgang mit dir schroff war, dann tut es uns natürlich sehr leid. Allerdings sind wir an die aktuellen gesetzlichen Beschlüsse gebunden und müssen diese vor Ort umsetzen. Da (…) das Tragen einer FFP2- oder vergleichbaren Maske in BW verpflichtend ist, müssen unsere Mitarbeiter:innen dies auch umsetzen.“