
Die Verbraucher dürften über diese Nachricht schockiert sein. Denn die Deutsche Post wird es bald so nicht mehr geben. Damit endet eine Ära.
Seit mehr als hundert Jahren ist die Deutsche Post in der ganzen Bundesrepublik und darüber hinaus bekannt. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1950 gegründet, steht das Unternehmen mit dem gelb-schwarzen Logo für das größte staatseigene Post- und Logistikzentrum Deutschlands. Umso überraschender ist es jetzt, dass diese Ära bald enden soll.
Änderung bereits im kommenden Monat geplant
Den Namen „Deutsche Post“ werden die Kunden bald so nicht mehr finden. Denn die sogenannte Deutsche Post DHL Group benennt sich um. Da das Unternehmen sich künftig globaler aufstellen will, wird der Name jetzt offiziell zu „DHL Group“ geändert. Das teilte das Unternehmen am Montag der Presse mit. Den ersten Teil des Namens wird es also bereits ab dem kommenden Monat nicht mehr geben.
Dabei stammen bereits jetzt mehr als neunzig Prozent des Umsatzes des Unternehmens aus der Marke DHL. Besonders lohnenswert scheint hier das Geschäft mit den Paketen und Päckchen zu sein. Der Konzern schätzt, dass derzeit noch circa ein Drittel der Angestellten unter dem Namen „Deutsche Post“ agiert. Darunter fällt das Brief- und Paketgeschäft in der gesamten Bundesrepublik. Der Rest sind Lieferkettendienstleistungen, Frachtgeschäfte und sogenannte Expressdienste. Und genau diese letztgenannten Punkten werden zukünftig immer wichtiger.
Immer wieder Änderungen am Namen vorgenommen
Immerhin, es ist nicht der erste Wechsel des Namens, den die Post seit ihrem Bestehen vollzieht. Ab 1950 war das Unternehmen als sogenannte „Bundespost“ bekannt. Mit der Privatisierung im Jahr 1995 änderte sich der Name dann zur „Deutschen Post“ und ab 1998 hieß das Unternehmen „Deutsche Post World Net“. Vier Jahre später kaufte die Post das US-Unternehmen DHL und nannte sich 2009 in der Folge „Deutsche Post DHL“. An diesen Namen wurde später noch das Wort „Group“ angehängt. Zwar ändert die Deutsche Post nun also wieder einmal ihren Namen – ihr Service bleibt den deutschen Bürgern aber weiterhin erhalten.














