Energiekrise: Erste Personen heizen mit Holzkohlegrill in Wohnung

Glühende Kohle im Grill.
Auf Holzkohle grillen viele besonders gern. Symbolbild © istockphoto/Torsten Asmus

Die Energiekosten machen vielen Verbrauchern sorgen. Manche kommen da auf gefährliche Ideen, wie das Heizen mit einem Holzkohlegrill in der Wohnung.

Sparen ist für viele Verbraucher derzeit das A und O. So sollen auch hohen Abrechnungen für die Energiekosten gesenkt werden. Doch Heizen mit dem Holzkohlegrill in der Wohnung ist keine Option.

Heizen mit dem Holzkohlegrill

Was im Sommer für ein angenehmes Flair nach dem Grillen sorgen kann, ist in geschlossenen Räumen höchst gefährlich: Das Heizen mit einem Holzkohlegrill. Aus Angst vor einer hohen Energiekostenrechnung hat ein Mann genau das getan.

Er wollte Energiesparen und hatte dabei die Idee, mit dem Holzkohlegrill die Wohnung zu beheizen. Das Ergebnis sind zwei Personen, die ins Krankenhaus mussten und unter schweren Vergiftungen litten.

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Notruf ging bei der Polizei ein

Mit dem Grill wollte er die Wohnung rasch einheizen, doch dann klagte die Frau des 50-Jährigen über Kopfschmerzen und Schwindel. Er habe sie dann direkt ins Krankenhaus gefahren. Als er dann nach Hause kam, wählte er den Notruf.

Denn er fand in der Wohnung seinen bewusstlosen Neffen vor. Der Grund war der Holzkohlegrill, der in der geschlossenen Wohnung betrieben wurde. Der CO₂-Wert war so hoch, dass alle Betroffenen unter einer Kohlenmonoxidvergiftung litten.

Lebensgefährliche Idee

Die Alternative Holzkohlegrill ist in der Tat lebensgefährlich. Denn die Rauchentwicklung sorgt dafür, dass die Menschen bewusstlos werden. Dann kann sich schnell ein Feuer in den Räumen ausbreiten.

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Außerdem kann eine solche Vergiftung auch tödlich enden. Selbst in gut belüfteten Räumen darf so ein Grill auf keinen Fall betrieben werden. Dieser ist ausschließlich für den Außenbereich vorgesehen.