
Die Wirtschaftskrise trifft Deutschland erneut hart, denn jetzt rechnen Experten mit Engpässen in einem speziellen Bereich. Wer nun als Verbraucher ans Hamstern denkt, muss aufpassen: Es gelten besondere Regelungen, die nicht alles erlauben.
Diese Entwicklung hat sich wohl niemand gewünscht: Die Wirtschaft leidet weiter ‒ und indessen bahnt sich die nächste Krise an. Deshalb sind viele Menschen derzeit besorgt.
Hoffnung schwindet: Auch 2026 scheint kein Entlastungsjahr zu sein
Zu Jahresbeginn 2026 merkten viele Verbraucher direkt: Das Leben wird noch teurer. Das Deutschlandticket sprang zum Beispiel von 58 auf 63 Euro monatlich. Die Heizkosten für Gas stiegen durch höhere CO₂‑Abgaben. Wasser- und Abwasserpreise kletterten in Städten wie Dresden um 24 Prozent nach oben. Indessen ist auch das Tanken deutlich teurer geworden ‒ und die Inflationsrate ist ebenfalls wieder angestiegen. Das liegt insbesondere an den gestiegenen Energiepreisen. Um 7,2 Prozent haben sich Energieprodukte im Vergleich zum Monat März 2025 verteuert, teilt das Statistische Bundesamt mit.
Wirtschaftskrise trifft Deutschland – April könnte noch schlimmer ausfallen
Bereits ab Ende April rechnen einige mit den ersten Versorgungsengpässen bei Kraftstoffen, sofern sich die Krise rund um den Iran verschärft, wobei die Meinungen jedoch geteilt sind. Es könne zu weiteren Herausforderungen in der Wirtschaft kommen, die sich auf Verbraucher auswirken und schwieriger als im März ausfallen könnten. Denkbar seien höhere Gesamtkosten bei Dienstleistungen und Produkten. Wer jetzt mit dem Gedanken spielt, Benzin oder Diesel auf Vorrat zu hamstern, sollte sich über die jeweiligen Regelungen der Bundesländer erkundigen.
In Baden-Württemberg ist es zum Beispiel möglich, bis zu 20 Liter Benzin in einer Kleingarage zu lagern ‒ jedoch unter strengen Voraussetzungen. So muss der Behälter unbedingt brandsicher sein, damit der Kraftstoff nicht zur Gefahr wird. Generell raten Verbraucherexperten jedoch vom Hamstern ab, um Risiken zu minimieren. Besser ist es, Preise weiterhin miteinander zu vergleichen und sparsam zu fahren. Wer Kurzstrecken fährt, kann über Carsharing nachdenken oder auf den ÖPNV umsteigen. In den nächsten Wochen dürfte sich zeigen, ob sich die Situation wieder entspannt oder noch weiter verschärft.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, IEA, dpa, SPIEGEL)














