Enthüllt: Einige KSC-Spieler gingen in die Disko, statt sich aufs Training vorzubereiten

Symbolbild

3:0 lautete das enttäuschende Ergebnis im Heimspiel des Karlsruher SC gegen Fortuna Düsseldorf. Insgesamt wurden fünf von sechs Spielen verloren.

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Gegenüber abseits-ka gestand KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer: „Wenn du nach 25 Spieltagen Letzter bist, dann kannst du nicht alles Schönreden. Du stehst dann schon irgendwo verdient da hinten.“ Er ergänzt: „Die Mannschaft muss verstehen und lernen, was Professionalität heißt.“

Gleichzeitig werfe sich Kreuzer allerdings auch vor, nach dem guten Hannover-Spiel nicht in die Spielerkabine gegangen zu sein, um seiner Mannschaft ins Gewissen zu reden – ein gutes Spiel reicht eben nicht. Kreuzer erklärt, dass sich nach dem Heimsieg einige der Profis „nachts in einer Diskothek feiern [haben] lassen“: „Das habe ich Tage danach erst erfahren. Wenn ich freitags nach Aue fahre, dann funktioniert das nicht.“

Kreuzer stellt die Frage in den Raum: „Warum kommt ein Marvin Mehlem nicht zum Training und verschläft. Ein Marvin, den jeder spielen sehen will, der kommt nicht 15 Minuten zu spät, sondern gar nicht. Geht das? Professionalität, Verantwortung übernehmen, das muss jeder einzelne Spieler an den Tag legen!“

Folglich fordert Kreuzer nun Spieler, die „sich reinhauen“, Professionalität sowie Disziplin beweisen und betont, dass dies seiner Ansicht nach nicht am Trainer liege, da sich die Spieler über den ehemaligen Coach Thomas Oral mit den Worten „der ist zu hart zu uns“ beschwerten. Laut Kreuzer habe der KSC zwar gute Spieler, es fehlt aber an denen, die im „Training und im Spiel dazwischen hauen, einen wegblasen und ein Zeichen setzen“.

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