
Die Bundesregierung reagiert auf die steigenden Kosten: Ein Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro soll Entlastung auf dem Bankkonto bringen. Alle Details zur Zahlung – und warum die Maßnahme stellenweise auch für Kritik sorgt.
Weil die Kosten in verschiedenen Bereichen explodiert sind, reagiert die Bundesregierung nun mit einer neuen Entlastungsmaßnahme. Das ist jetzt geplant.
Steigende Kosten: Bundesregierung reagiert mit dieser Maßnahme
Benzin und Diesel kosten Verbraucher aufgrund des Iran-Konflikts vielerorts weiterhin über zwei Euro. Zudem belasten die insgesamt gestiegenen Lebenshaltungskosten viele Haushalte in Deutschland, sodass der Ruf nach Unterstützung vom Staat immer lauter wird. Besonders beunruhigend ist auch die Inflationsrate. Im März ist sie spürbar in die Höhe geschossen. Daten des Bundesamts für Statistik zeigen, dass sie um 0,8 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent gestiegen ist. In der Politik ist der zunehmende Druck zu spüren, der immer wieder zu Konflikten führt. Jetzt sollen Arbeitnehmer jedoch etwas aufatmen können: Die Bundesregierung plant eine spezielle finanzielle Entlastung.
1.000 Euro als Zuschuss: Das sind die Details
Die schwarz-rote Koalition unter Kanzler Friedrich Merz setzt auf einen steuer- und abgabenfreien „Krisenbonus“. Er soll bis zu 1.000 Euro betragen. Arbeitgeber können diesen Betrag freiwillig an ihre Belegschaft auszahlen, um die Kaufkraft direkt zu stärken. Finanziert wird die Maßnahme durch eine Tabaksteuererhöhung, ergänzt um eine 17-Cent-Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe. Allerdings stoßen die Pläne auf gemischte Reaktionen. Ähnlich wie bei der Inflationsausgleichsprämie von bis zu 3.000 Euro in den Jahren 2022 bis 2024, die nicht allen Arbeitnehmern zugute kam, könnte auch hier nicht jeder profitieren.
Außerdem wird kritisiert, dass man besonders belastete Personen ‒ hierzu gehören etwa Rentner und Arbeitslose ‒ nicht berücksichtigen würde. Auch in den sozialen Medien sind kritische Stimmen zu hören. „Das macht doch keiner freiwillig“, äußert eine Instagram-Nutzerin skeptisch. „Und was ist mit den Selbstständigen?“, fragt eine andere Person. Der endgültige Beschluss wird Ende April erwartet. Dann soll es Arbeitgebern möglich sein, die Prämie im Jahr 2026 auszuzahlen – zum Beispiel auf einen Schlag oder als Teilzahlung.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, Bundesregierung)














