Erste Opfer: Ansteckende Tierseuche hat nun Deutschland erreicht

Mehrere Personen tragen weiße Schutzanzüge in der Natur. Sie führen Felduntersuchungen im Wald durch und nehmen Proben von Bäumen, Boden und Gestrüpp. Später im Labor werden diese Proben untersucht.
Symbolbild © istockphoto/EvgeniyShkolenko

Haustierhalter aufgepasst: Eine ansteckende Tierseuche breitet sich in Deutschland aus und fordert unerwartete Opfer. Tausende Tiere musste bereits sterben, um eine größere Katastrophe zu verhindern.

Experten warnen jetzt vor einer ansteckenden Tierseuche, die sich in Deutschland immer weiter ausbreitet. Bürger sollten den Kontakt jetzt dringend meiden und die empfohlenen Hygienemaßnahmen einhalten.

Achtung: das Weihnachtsessen könnte in Gefahr sein

Die Deutschen lieben Traditionen. Daher landet bei vielen Bürgern auch jedes Jahr zu Weihnachten alljährlich das gleiche Essen auf dem Tisch. Neben Raclette und Fondue ist die Weihnachtsgans dabei hoch im Kurs. Dieses Jahr sind jedoch viele Menschen besorgt, denn in Deutschland breitet sich aktuell eine ansteckende Tierseuche aus. Dabei handelt es sich um die sogenannte Vogelgruppe, welche dem Namen entsprechend vor allem für Geflügel gefährlich ist.

Das H5N1-Virus stammt ursprünglich aus Asien und breitet sich in den vergangenen Monaten auch wieder verstärkt hierzulande aus. Unter anderem war im Dezember der Kreis Gütersloh stark betroffen. Nach einem besorgniserregenden Befund des Veterinäramtes am 05. Dezember dieses Jahres wurden alleine hier insgesamt über 3.000 Puten, Enten und Gänse planmäßig getötet, um Schlimmeres zu verhindern. Für Landwirte ist die Ausbreitung eine enorme finanzielle Belastung, während Bürger vor allem jetzt auf ihre Hygiene achten sollten. Immerhin findet die Übertragung auf den Menschen vor allem durch Kontakt mit erkrankten oder toten Tieren und deren Ausscheidungen statt. Zu Recht machen sich nun viele Menschen Gedanken, ob sie sich beim Verzehr ihrer Weihnachtsgans anstecken.

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Entscheidende Temperatur: unbedingt beachten

De ansteckende Tierseuche breitet sich aktuell jedoch sehr schnell in Deutschland aus. Experten geben jedoch Entwarnung in Bezug auf das Weihnachtsessen. So sei der Virus extrem temperaturempfindlich. Wer seinen Festtagsschmaus bei mindestens 70 Grad erhitzt, kann ihn ohne jedes Risiko essen. Haustierbesitzer müssen dahingegen vorsichtig sein. Denn die Krankheit ist nicht nur für Geflügel, sondern auch für Katzen gefährlich.

Jetzt wurde in einem Waldgebiet bei Neuruppin die erste mit H5N1infizierte tote Katze gefunden. Dabei ist sie nicht das einzige Opfer, ohne Federn. Denn in derselben Region tauchen seit Tagen immer wieder erkrankte Freigänger auf. Aktuell kümmert sich das Amt für Verbraucherschutz und Landwirtschaft, um die Tiere, um Ihnen zu helfen und eine weitere Verbreitung einzudämmen. Wer viel draußen unterwegs ist, sollte vor allem keine lebendigen oder toten Vögel berühren und sich bei Kontakt dringend die Hände waschen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bundesländer-Behörden, Veterinärdienste)