Ersten Fälle: Geflügelpest breitet sich in Baden-Württemberg aus

Symbolbild Foto: Marcin Bielecki/PAP/dpa

Karlsruhe-Insider (dpa/lsw) – Der Ausbruch der Vogelgrippe bei einem Aufzuchtbetrieb in Nordrhein-Westfalen hat auch Folgen für Geflügelhalter in Baden-Württemberg.

Es seien in den vergangenen Tagen Junghennen von dort an zahlreiche Kleinhaltungen in mehreren Landkreisen im Südwesten geliefert worden, teilte das Landwirtschaftministerium am Mittwoch in Stuttgart mit.

Tiere aus den Transporten seien in mehreren Beständen sichtbar erkrankt und teils verendet. «Einige Haltungen wurden aktuell durch die Behörden vor Ort geräumt, die Tiere mussten getötet werden», teilte das Ministerium mit. Agrarminister Peter Hauk will am
Nachmittag (16.00 Uhr) weitere Details zur Krankheit bekanntgeben, die auch Geflügelpest genannt wird.

In Nordrhein-Westfalen war in den vergangenen Wochen in mehreren Betrieben der hochansteckende Vogelgrippe-Erreger (Subtyp H5N8) festgestellt worden. Zehntausende Tiere sind inzwischen getötet worden. Rund um die betroffenen Betriebe wurden Sperrbezirke und noch weiter reichende Überwachungsgebiete eingerichtet, in denen strenge Auflagen für Geflügelhalter gelten.

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Die Krankheit ist Experten zufolge für Menschen ungefährlich. Auch seien bisher keine Übertragungen auf andere Tiere wie Katzen oder Hunde festgestellt worden.