Erstes Corona-Geisterspiel in Karlsruhe: Einsatzkräfte vor KSC-Stadion

Foto: Matthias Hangst/Getty Images Europe/Pool/dpa

Karlsruhe (dpa) – Beim Neustart des Karlsruhe SC in der 2. Fußball-Bundesliga hat es zunächst keine Ansammlungen von Fans vor dem Wildparkstadion gegeben.

«Die Lage vor dem Stadion ist ruhig», sagte eine Polizeisprecherin am Samstag vor dem KSC-Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98.


Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Partie ohne Zuschauer statt. Dennoch sind einige Einsatzkräfte vor Ort, um zu verhindern, dass es zu Versammlungen vor den Stadien kommt.

Kuriose Szenen:

Die Profis des Karlsruher SC haben sich vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der 2. Fußball-Bundesliga in verschiedenen Räumen umgezogen.

Einige KSC-Spieler zogen sich etwa in den eigentlich für die Physiotherapeuten vorgesehenen Räumen um, andere wie sonst auch in der Mannschaftskabine. Zuvor waren Spieler und Trainerteam getrennt voneinander zu der Partie gekommen. Beim
Betreten des Stadions trugen sie einen Mundschutz.

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KSC HOLT DEN SIEG!

Unbeeindruckt von der Geisterspiel-Kulisse hat der Karlsruher SC beim Neustart der 2. Fußball-Bundesliga seine wohl beste Leistung in diesem Jahr gezeigt.

Im ersten Pflichtspiel nach der Corona-Pause setzte sich der KSC am Samstag mit 2:0 (0:0) gegen den SV Darmstadt 98 durch und verschaffte sich damit etwas Luft im Abstiegskampf. Dank der Treffer von Torjäger Philipp Hofmann (66. Minute) und Mittelfeldspieler Marvin Wanitzek (90.+6) rücken die Badener vorerst vom vorletzten Rang auf den Relegationsplatz vor.

Einen richtigen Torjubel gab es danach aber nicht. Stattdessen klatschten einige KSC-Profis per Ellenbogen ab. Darmstadt bleibt trotz der ersten Niederlage seit dem 1. Dezember im oberen Mittelfeld der Tabelle.