Experten schlagen Alarm: Versteckte Schadstoffe im Regenwasser

Eine Person hält einen durchsichtigen Messbehälter, in dem sich Wasser befindet. Dahinter steht ein Fass voll Wasser in einem reichlich begrünten Garten, welches durch eine Regenrinne befüllt wird.
Symbolbild © istockphoto/schulzie

Viele Menschen reagieren sensibel auf Veränderungen in der Natur und auf Wetterumschwünge. Besonders Regen beeinflusst nicht nur den Alltag, sondern rückt zunehmend auch wegen möglicher versteckter Schadstoffe im Wasser in den Fokus der Forschung.

Viele Menschen spüren, wie stark die Natur ihre Stimmung und ihr Wohlbefinden beeinflusst. Sonnige Tage geben oft Energie, dagegen drücken graue Wolken vielen aufs Gemüt. Auch plötzliche Wetterumschwünge lösen bei manchen Menschen Kopfschmerzen oder Müdigkeit aus.

Schlechtes Wetter macht vielen Menschen zu schaffen

Forschende beschäftigen sich deshalb seit Jahren mit der Frage, wie eng Wetter und menschliche Reaktionen tatsächlich zusammenhängen. Vor allem wetterfühlige Menschen bemerken Veränderungen in der Natur besonders stark. Dazu zählen häufig ältere Personen, Menschen mit Kreislaufproblemen oder Betroffene mit chronischen Erkrankungen. Doch auch viele junge Menschen geben an, dass Regen, Hitze oder Druckschwankungen ihre Stimmung beeinflussen. Einige schlafen schlechter, andere fühlen sich erschöpft oder unruhig. Ärzte beobachten zudem, dass sich Beschwerden wie Migräne oder Gelenkschmerzen bei Wetterwechsel verstärken können.

Sorge vor versteckten Schadstoffen im Regenwasser

Schlechtes Wetter beeinflusst nicht nur die Stimmung vieler Menschen, sondern oft auch ihren Alltag. Dunkle Wolken, wenig Sonnenlicht und anhaltende Niederschläge drücken bei manchen auf die Motivation. Viele verbringen dann weniger Zeit im Freien und fühlen sich schneller müde oder gereizt. Besonders lange Regenperioden gelten für zahlreiche Menschen als belastend. Gleichzeitig begleitet Regen den Menschen täglich, obwohl nur wenige darüber nachdenken, welchen Weg das Wasser eigentlich zurücklegt. Denn bevor Regentropfen auf Straßen, Dächer oder Felder treffen, bewegen sie sich durch mehrere Schichten der Atmosphäre. Genau auf diesem Weg kommt das Wasser mit zahlreichen Stoffen aus der Umwelt in Kontakt.

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Auf dem Weg zurück zur Erde kommt Regen mit zahlreichen Stoffen in der Luft in Kontakt. Neben Pollen, Staub oder Bakterien gelangen auch Rückstände aus Verkehr und Industrie in die Tropfen, darunter Feinstaub und Schwermetalle. Forschende der Universität Stockholm fanden außerdem PFAS-Verbindungen im Regenwasser. Nach ihren Untersuchungen treten diese Chemikalien teils in Mengen auf, die für Menschen problematisch sein könnten. Fachleute bewerten die Stoffe kritisch, weil sie sich nur sehr langsam zersetzen und deshalb lange in der Umwelt verbleiben.

(Quellen: Umweltbundesamt, Forschungsteams, Gesundheitsexperten, dpa, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)