
Ob eher morgens oder abends geduscht werden sollte, ist eine häufige Streitfrage. Während manche lieber morgens frisch in den Tag starten, kommen andere abends unter der Dusche zur Ruhe. Experten zufolge sollten Bürger allerdings unter bestimmten Umständen am Morgen nicht mehr duschen.
Die Duschgewohnheiten sind verschieden. Manche bevorzugen die Routine am Morgen, andere am Abend. Experten zufolge sollen Bürger am Morgen besser nicht mehr duschen.
Streitfrage Duschen: So unterschiedlich sind die Gewohnheiten
Rund um das Duschen sind zahlreiche Fragen strittig. Für viele Menschen ist Duschen ein fester Bestandteil des Tages, doch zu häufiges Waschen kann die Haut belasten. Beim Duschen werden Wasser und Seife genutzt, die den natürlichen Säureschutzmantel der Haut angreifen und schützende Fette sowie nützliche Bakterien entfernen. Zwar kann sich dieses Gleichgewicht meist wieder herstellen, bei sehr häufigem Duschen gelingt das jedoch nicht immer. Aus medizinischer Sicht ist tägliches Duschen für die meisten Menschen nicht notwendig, da die Hautflora auch ohne tägliche Reinigung stabil bleibt.
Personen mit empfindlicher oder trockener Haut können durch tägliches Duschen sogar Reizungen, Juckreiz oder Trockenheit entwickeln. Zusätzlich hat tägliches, vor allem warmes Duschen Auswirkungen auf Umwelt und Energieverbrauch. Beim Duschen verbrauchen Menschen in der Regel zwischen 50 und 150 Liter Wasser, abhängig von Dauer und Durchflussmenge. Ein Vollbad benötigt im Durchschnitt etwa 150 Liter, bei großen Badewannen kann es auch deutlich mehr sein. Wie hoch der persönliche Wasserverbrauch ist, lässt sich berechnen, indem man die Duschzeit mit der pro Minute fließenden Wassermenge multipliziert. Übliche Duschköpfe lassen etwa 12 bis 15 Liter Wasser pro Minute durch, wodurch bei längeren Duschzeiten schnell hohe Mengen zusammenkommen.
Am Morgen nicht mehr duschen: Das sind die Tipps der Experten
Ob der Verbrauch zu hoch ist, hängt vor allem davon ab, wie lange und mit welcher Wassermenge geduscht wird. Wasser sparen lässt sich besonders effektiv durch den Einbau eines Sparduschkopfs, der den Verbrauch deutlich senkt. Auch eine kürzere Duschzeit hilft, Wasser, Energie und Kosten einzusparen. Zusätzlich spielt die Wassertemperatur eine Rolle, da sehr heißes Duschen nicht nur teuer ist, sondern auch der Haut schadet. Eine Klima-Maßnahme dürfte für Diskussionen sorgen.














