
Wer diese Angewohnheit hatte, wird sie sicherlich zukünftig sein lassen. Experten raten nämlich, das Fenster niemals im Winter über Nacht offenzulassen. Sie sprechen dabei von einem Effekt, den viele gerne für sich nutzen.
Frischluftfanatiker lassen gerne auch mal im Winter das Fenster über Nacht offen. Doch das ist ein großer Fehler, warnen Experten. Und das aus gleich mehreren Gründen.
Die ideale Temperatur: Experten sind sich sicher
Im Sommer sorgt ein offenes Fenster bei Nacht für ordentlich frische Luft im Schlafzimmer. Denn bei den kühleren Temperaturen kann man besser schlafen, als wenn man das Fenster geschlossen hält. Tagsüber hat die Sonne die Wohnung aufgeheizt, sodass die Mehrheit der Menschen die Nacht für gute Durchlüftung nutzt. Experten raten generell zu einer Temperatur im Schlafzimmer zwischen 16 und 18 Grad. Für einen erholsamen Schlaf darf es nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt sein. Auch abendliches Surfen auf dem Handy oder das Einschalten des Fernsehgerätes zur Nacht halten Experten für störende Faktoren für einen guten Schlaf. Doch sie decken auch einen Fehler auf, den viele machen.
Fenster im Winter über Nacht niemals offen lassen
Den Kühlungseffekt nutzen viele Menschen auch im Winter. Sie lassen das Fenster im Schlafzimmer offen und wollen so für ausreichend frische Luft und eine gute Lüftung sorgen. Doch genau das ist falsch, sagen Experten. Wer beispielsweise die Heizung einschaltet und das Fenster offen lässt, verschwendet wertvolle Energie und lüftet quasi für draußen, was im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Fenster geworfenes Geld ist.
Zum anderen droht man bei offenem Fenster rasch auszukühlen. Der Körper muss durch die Kälte mehr Energie aufwenden, um die für ihn optimale Temperatur zu halten. Dadurch schlafen wir unruhiger und werden öfters wach. Zudem können, wie im Sommer auch, die Geräusche von draußen ungefiltert eindringen und stören uns ebenfalls beim Schlafen. Dies bekommen wir vielleicht nur unterbewusst mit. Unser Körper merkt dies jedoch. Zudem kann die erhöhte Feuchtigkeit für Schimmelbildung an den Wänden und am Fenster sorgen.
(Quellen: Eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














