Experten warnen: Nie mehr als 4000 Euro auf dem Konto lassen

Ein Geldautomat mit Display und Tasten. Vor dem Automaten ist die Hand einer Person zu sehen, die gerade Bargeld abgehoben hat. Sie hält verschiedene Euroscheine, die zu einem Fächer geformt worden sind.
Symbolbild © imago/Zoonar

Wer sich ein finanzielles Polster aufbauen will, sollte mit Bedacht vorgehen. Größere Summen auf dem Konto können zu einem speziellen Problem führen. Auf folgende Punkte achten Bankkunden deshalb, um bei Bedarf zu handeln. 

Ihr Geld parken Verbraucher Monat für Monat auf dem Girokonto. Dort bleibt es über mehrere Jahre. Dabei ist eine Sache jedoch besonders ärgerlich.

Finanzprofis sind sich einig: Auf dem Girokonto liegt zu viel Geld 

Die Kosten sind gestiegen, spontane Ausgaben sind manchmal jedoch unvermeidbar. Nicht selten fallen sie so hoch aus, dass es schmerzt. Wer vorbeugen will, spart vorsorglich. Die durchschnittliche Sparsumme pro Monat liegt heute bei rund 270 Euro. Umfragedaten des Verbands der Privaten Bausparkassen zeigen, dass über 40 Prozent der Verbraucher sich ganz klassisch auf ihr Girokonto als wichtigste Geldanlageform verlassen. Zu viel Geld auf dem Girokonto hat zugleich einen Nachteil. Darüber sind sich Finanzexperten einig, die alternative Optionen vorschlagen.

Über Jahre auf dem Konto: Was viele dabei verpassen

Das Problem bei größeren Beträgen, die über Jahre auf dem Girokonto geparkt werden: Es tut sich nicht viel. Das bedeutet, dass selbst die fleißigsten Sparer nicht von Zinsen und Renditen profitieren ‒ im Gegenteil, das Geld verliert inflationsbedingt sogar an Wert. Deshalb lohnt es sich häufig, ein Tagesgeldkonto einzurichten und den Großteil des Guthabens dort zu parken. Die Empfehlungen zur konkreten Höhe der Summe, die auf dem Girokonto verbleiben kann, unterscheiden sich, hängen aber auch von den Fixkosten ab. Etwa 4.000 Euro kann man beispielsweise auf dem Konto lassen, wenn die monatlichen Ausgaben nicht höher als 1.800 bis 2.000 Euro ausfallen.

Lesen Sie auch
Durchgesickert: Merz will mehr Arbeit für alle Deutschen einführen

Neben ergänzenden Geldanlagen wie dem Tagesgeldkonto lohnt es sich, ein Haushaltsbuch zu führen, um alle Einnahmen und Ausgaben im Blick zu behalten. Gerade in finanziell schweren Zeiten lässt sich so der eine oder andere Euro einsparen. Eine Liste mit laufenden Abonnements und Versicherungen zeigt, ob und wann eine Kündigung fällig ist. Und wer nicht nur sparen, sondern langfristig auch etwas Vermögen aufbauen will, denkt zum Beispiel über eine Investition in ETF-Sparpläne nach. Vor allem bei Unsicherheiten und vor größeren Investitionen ist eine professionelle Beratung ratsam.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)