Experten warnen: Solar-Irrtum kostet Hausbesitzer Tausende Euro

Ein Einfamilienhaus mit rotem Ziegeldach steht inmitten eines blühenden, leicht verwilderten Gartens mit vielen lila und pinken Blumen im Vordergrund. Auf dem Dach sind zahlreiche Solarmodule montiert. Der Himmel ist blau und wolkenlos.
Symbolbild © istockphoto/querbeet

Ein Denkfehler lässt Hausbesitzer jetzt erstaunt aufhorchen, denn dieser Solar-Irrtum kostet sie bares Geld. Wer auf echte Ersparnis und Mehrwert setzt, sollte keinesfalls in die folgende Falle tappen. Nur so lässt sich eine Fehlinvestition vermeiden. 

Gerade frisch in die Solaranlage investiert – und schon sorgt ein ärgerlicher Fehler dafür, dass die Rechnung nicht wie gewünscht aufgeht. Das steckt hinter dem Irrtum.

Solar-Irrtum kostet Hausbesitzer bares Geld 

Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich für eine Solaranlage, um unabhängiger zu werden und sich vor hohen Strompreisen zu schützen. Wie Daten des Energieunternehmens E.ON zeigen, plant inzwischen mehr als die Hälfte der Eigentümer, bis Ende 2026 in eine eigene PV-Anlage zu investieren. Parallel dazu wächst der Markt für Batteriespeicher seit Jahren kräftig, auch wenn sich das Tempo inzwischen etwas normalisiert hat. Genau hier setzt ein kostspieliger Irrtum an, vor dem sich Haus- und Solarbesitzer unbedingt schützen sollten, wenn sie am Ende nicht draufzahlen wollen.

Trugschluss: Warum dieser Fehler richtig teuer werden kann

Viele sehen Batteriespeicher als logische Ergänzung zur PV-Anlage. Ausgerechnet beim Speicher vertrauen Immobilieneigentümer einer simplen Idee. Sie glauben: Je größer die Kapazität der Batterie ist, desto mehr Autarkie und Geldersparnis bringt sie angeblich. So hoffen Hausbesitzer, ihre Unabhängigkeit stärken und die Rechnung vom Energieversorger senken zu können. Das funktioniert in der Realität allerdings oft nicht, wie Fachleute erklären. Denn im Alltag werden große Speicher nur selten vollständig genutzt. Sie werden nicht regelmäßig komplett beladen und entladen.

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Auch auf die Leistungsfähigkeit des Speichers kommt es an. Entscheidend ist hier, wie viel Strom er in bestimmten Momenten liefern kann und ob das zu den großen Verbrauchern im Haus ‒ etwa Wärmepumpe, Trockner oder eine Wallbox für das Auto ‒ passt. Besitzer zahlen schlussendlich oft viel Geld für Leistung und Speicherkapazität, die ungenutzt bleibt. Vor der Anschaffung lohnt es sich demnach, den Jahresverbrauch zu überprüfen und zunächst eine kleinere Batterie auszuwählen. Außerdem empfiehlt sich der gründliche Vergleich verschiedener Angebote und ein Blick auf den Preis pro Kilowattstunde Speicherkapazität.

(Quellen: Bundesverband Solarwirtschaft, Fachanalysen zur Speichergröße)