„Falsches Deutsch“: Jürgen von der Lippe ätzt gegen Gendersprache

Enterainer Jürgen von der Lippe mit Promis
Symbolbild © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0, wiki

Der Entertainer Jürgen von der Lippe hat genug von der Gendersprache, auch andere Promis haben keinen bock mehr.

Jürgen von der Lippe hält geschlechtersensible Sprache für einen aufgesetzten Trend.

«Es ist doch ein Skandal, dass Universitäten verlangen, dass Arbeiten von den Studenten gegendert und so in einem falschen Deutsch eingereicht werden», sagte derEntertainer.

«Es entsteht der Eindruck, dass es eine breite Bewegung wäre. Aber das Gegenteil ist der Fall. Je nach Umfrage wollen bis zu 91 Prozent der Deutschen nicht gendern.» Dem«Spiegel» sagte von der Lippe:

«Ich möchte mir nicht aufzwingen lassen, so zu reden wie eine kleine Gruppe von Menschen, die glauben, den Stein der Weisen zur Verbesserung der Gesellschaft gefunden zu haben.»

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Seit Jahren wird debattiert, ob und wie das generische Maskulinum durch weiter gefasste Begriffe ersetzt werden soll – um Frauen, aber auch etwa Intersexuelle einzubeziehen. DasGendersternchen wie bei Lehrer*innen ist eine Möglichkeit. Manche setzen an die Stelle auch einen Doppelpunkt oder einen Unterstrich. In gesprochener Sprache steht dafür eine kurze Pause mitten im Wort. /dpa