Familien-Schock: Regierung plant Kürzungen beim Elterngeld

Eine Familie aus Papier. Mutter, Vater und Kinder halten sich an den Händen. Die Papierfamilie liegt auf mehreren Banknoten. Es handelt sich um grüne 100-Euro-Scheine.
Symbolbild © imago/CHROMORANGE

Sparen, sparen und noch einmal sparen. Und immer wieder trifft es Alte, Kranke oder Familien. Derzeit plant die Regierungen massive Kürzungen beim Elterngeld. Die Bürger laufen inzwischen Sturm gegen dieses Vorhaben.

Auch der neue Vorschlag der Bundesregierung stößt auf massiven Widerstand in der Bevölkerung. Denn sie plant nun erhebliche Kürzungen beim Elterngeld. In den sozialen Medien brodelt es.

Weitere Einsparungen treffen Familien: „Deutschland ist kinderfeindlich“

Seit Jahren ist die Geburtenrate in Deutschland gesunken. Immer mehr Bürger entscheiden sich aktiv gegen Kinder. Nicht, weil sie etwas gegen diese hätten, sondern weil die Bedingungen einfacher immer kinderfeindlicher werden. Und nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern weiß man, dass hierzulande im Vergleich zu anderen Staaten relativ wenig für Familien getan wird. Die Betreuungssituation ist unbefriedigend, die finanziellen Einbußen zu hoch. Zwar gibt es Kinder- und Elterngeld. Allerdings müssen gerade Alleinerziehende sehr schnell wieder zurück in den Beruf, wenn sie nicht ins Bürgergeld fallen wollen. So ließen sich noch viele weitere Punkte aufführen, weshalb in Deutschland kaum noch jemand Kinder bekommen möchte. Nun fügt die Bundesregierung dieser Liste wohl ein weiteres Argument hinzu.

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Kürzungen beim Elterngeld: Familien sind schockiert – Bürger rufen zum Boykott auf

In den sozialen Medien ist ein weiterer Sturm der Entrüstung ausgebrochen. Denn wohl kaum jemand weiß, wieso die SPD eigentlich noch in der Regierung sitzt. Bis zum 20. Mai soll das Familienministerium einen Plan vorlegen, wie es 500 Millionen Euro einsparen will. Die Auflage erfolgt ausgerechnet von Lars Klingbeil aus der SPD, der dem Finanzministerium vorsteht.

Die Familienministerin Karin Prien aus der CDU hatte bereits erste Ideen. Sie wollte die Bürokratie abbauen. Doch allein damit ließen sich keine 500 Millionen Euro einsparen, so Experten. Demnach wird es wohl tatsächlich ans Eingemachte gehen. Mit 13 Milliarden Euro jährlich zählt das Elterngeld zu den größten Ausgaben-Posten der Bundesregierung. Bereits zuvor wurde das Elterngeld an das Einkommen gekoppelt. Wer beispielsweise 175.000 Euro Jahreseinkommen und mehr hat, bekommt kein Elterngeld mehr. Doch eine weitere Herabsetzung sehen Kritiker als nicht zielführend an. Deshalb läuft es wohl auf eine Verkürzung des Bezugszeitraums hinaus.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Handelsblatt)