Fast 300 Euro: Zuschüsse stehen für Millionen Bürger nun bereit

Auf dem Bild sind mehrere Euro-Banknoten fächerförmig abgebildet. Sie werden von einer Hand aus einem schwarzen Leder-Geldbeutel gezogen. Sichtbar sind Banknoten in den Höhen 100, 50, 20 und 10 Euro. Die Scheine liegen in überlappender Anordnung auf einer hellen Holzoberfläche.
Symbolbild © imago/Lobeca

In teuren Zeiten ist jeder Zuschuss eine Entlastung für das Bankkonto. Auch diese Gruppe profitiert oft von fast 300 Euro mehr im Geldbeutel – und das jeden Monat. Millionen Bürger gehören zum Kreis der Berechtigten. 

Vor allem eine spezielle Bevölkerungsgruppe muss jeden Euro mit Bedacht ausgeben. Betroffene haben jedoch die Chance, sich nun einen Zuschuss zu sichern. Für wen sich ein Antrag jetzt lohnt.

Leben an der Armutsgrenze: Zahlreiche Bürger betroffen

Ungefähr 20 Prozent der Rentner müssen jeden Monat mit höchstens 1.400 Euro auskommen. Das belegen Daten des Bundesamts für Statistik. Demnach bewegt sich jeder Fünfte am Rande der Armutsgefährdung. Es ist bittere Realität: Trotz jahrelanger Berufstätigkeit reicht das Geld im Alter für viele nicht mehr zum Leben aus. Scham hält zahlreiche Betroffene davon ab, andere um Hilfe zu bitten oder am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Doch Rückzug und Isolation belasten Psyche und Gesundheit. Staatliche Zuschüsse sind deshalb eine wichtige Stütze für Menschen im Ruhestand. Dazu zählt die Grundsicherung im Alter. Allerdings gibt es einen weiteren Zuschuss, den Rentner unter Umständen in Anspruch nehmen können, wenn sie die Kriterien für die Grundsicherung nicht ganz erfüllen und somit aus dem Raster fallen.

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Fast 300 Euro: Wer das Geld bekommen kann

Wenn das Geld gerade so ausreicht, um die Lebenskosten zu begleichen, und das monatliche Budget einen bestimmten Höchstbetrag nicht übersteigt, stehen die Chancen auf Wohngeld-Plus gut. So können Rentner je nach Einkommen, Höhe der Miete und weiteren Einflussfaktoren im Schnitt fast 300 Euro Wohngeld erhalten. Zum 1. Januar 2025 wurde es um durchschnittlich 15 Prozent erhöht. Einige Quellen beziffern die Summe auf fast 400 Euro im Schnitt. 2027 erfolgt die nächste Anpassung.

Auch Rentner mit einem Pflegebedarf haben Anspruch auf finanzielle Unterstützung vom Staat: Sie erhalten unter Umständen Pflegegeld. Dafür gibt es einige Voraussetzungen, etwa einen Mindestpflegegrad von 2. Außerdem müssen Bedürftige nicht in einer Einrichtung, sondern zu Hause versorgt werden. Und wer als Rentner kulturelle Einrichtungen besucht, sollte seinen Rentnerausweis vorlegen. Viele Anbieter ermöglichen Senioren eine entsprechende Ermäßigung. Zugleich ist klar: Trotz vieler Hilfsangebote bleibt die finanzielle Situation im Alter für Millionen Menschen in Deutschland weiterhin angespannt.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Verbraucherinformationen)