
Ein Zuschuss in Höhe von fast 300 Euro verspricht Entlastung. Damit das in teuren Zeiten dringend benötigte Geld auf dem Konto landet, ist allerdings ein Antrag notwendig. Wer ihn stellen sollte und welche Voraussetzungen gelten.
Diesen Zuschuss sollten Haushalte keinesfalls verpassen. Der staatliche Bonus fließt direkt aufs Konto, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind.
Fast 300 Euro als Zuschuss erhalten: Wer berechtigt ist
Die Suche nach einer neuen Wohnung in Deutschland dauert oftmals länger als ein Jahr, wie eine Studie des Online-Marktplatzes „ImmoScout24“ belegt. Vor allem in Großstädten ist es eine Herausforderung. Doch nicht nur die Suche nach einem passenden Zuhause gestaltet sich schwierig ‒ auch die Preise schrecken viele ab. Um sich die eigenen vier Wände leisten zu können, steht jedoch ein attraktiver Zuschuss bereit.
Dieser ist für Bürger mit Einkommen gedacht, die kein Bürgergeld beziehen, aber auch nicht ausreichend verdienen, um anfallende Wohnkosten aus eigener Kraft zu decken. Außerdem können auch Studenten ohne BAföG-Anspruch sowie Rentner ohne Grundsicherungsanspruch im Alter einen Antrag stellen. Insgesamt hat sich der Kreis der Anspruchsberechtigten aufgrund einer Reform zum 1. Januar 2023 zudem deutlich erhöht.
Diese Nachweise sind für einen erfolgreichen Antrag erforderlich
Durch die Anpassung an Mieten und Inflation fällt der Wohngeldbetrag insgesamt noch einmal höher als bisher aus. Deshalb beläuft sich die durchschnittliche Summe im Jahr 2026 bereits auf fast 400 Euro. Wie hoch der Betrag insgesamt ausfällt, unterscheidet sich von Haushalt zu Haushalt und hängt unter anderem von der Anzahl der Personen sowie dem Einkommen ab.
Für einen erfolgreichen Antrag sollten verschiedene Unterlagen bei der Wohngeldbehörde eingereicht werden. Hierzu zählen neben der Mietbescheinigung auch der Mietvertrag und Einkommensnachweise. Wichtig: Auch bei fehlenden Unterlagen sollten Haushalte unbedingt einen Antrag stellen. Das Wohngeld fließt immer rückwirkend ab dem Datum der Antragstellung. Überdies ist mit mehreren Wochen bis Monaten Bearbeitungszeit zu rechnen, weshalb ein früher Wohngeldantrag ebenfalls ratsam ist.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen)














