
Die Notwendigkeit zum Sparen hat nun einen neuen Plan hervorgebracht. Eine Ministerin kündigt eine Beitragserhöhung für Millionen Menschen an. Dies würde eine Mehrbelastung von fast 400 Euro bedeuten.
Erneut soll es an das Geld der Bürger in Deutschland gehen. Eine Ministerin kündigt eine Erhöhung bestimmter Beiträge an. Damit müssten Millionen fast 400 Euro mehr zahlen.
Milliarden-Loch zwingt zum Sparen: Immer mehr Menschen betroffen
Einige Faktoren unserer modernen Gesellschaft führen dazu, dass wir ein immer höheres Alter erreichen. Dadurch werden auch immer mehr Menschen pflegebedürftig. Dies bedeutet nicht nur eine enorme finanzielle Belastung für die Kranken-, sondern auch für die Pflegeversicherung. Zeitgleich steigen die Kosten für Pflegekräfte, Plätze im Pflegeheim sowie die Kosten für ärztliche Behandlung und Krankenhausaufenthalte.
Deshalb diskutiert die Bundesregierung mit Experten derzeit über ein Paket zur Entlastung. Dadurch sollen die Krankenkassen unterstützt werden, ohne jedoch im Gegenzug die Beiträge für die Versicherten ins Unermessliche zu erhöhen. Solche Sparmaßnahmen sollen nun auch für die Pflegeversicherung getroffen werden.
Mehrbelastung von fast 400 Euro: Erhöhung der Beiträge geplant
Da auch ein enormes finanzielles Defizit bei den Pflegekassen zu erwarten ist, will die Bundesregierung auch hier Maßnahmen ergreifen. Ein Vorschlag von Gesundheitsministerin Nina Warken sieht nun vor, dass der Zusatzbeitrag für Kinderlose steigen soll. Wer keine Kinder hat, für den soll demnach der Zusatzbeitrag um 0,1 Prozentpunkte auf 0,7 Prozent steigen. Damit zahlen Bürger ohne Kinder 4,3 Prozent ihres Einkommens als Pflegebeitrag. Dies bedeutet einen Mehrbetrag von bis zu 360 Euro im Jahr.
Außerdem soll der Zusatzbeitrag nach der Anzahl der Kinder gestaffelt werden. Bei Menschen mit einem Kind soll der Beitragssatz bei 3,6 Prozentpunkten liegen. Für zwei Kinder zahlt man nur 3,35 Prozent und ab drei Kindern 3,1 Prozentpunkte. Kritiker sehen diesen Vorschlag als nicht zielführend an. Zum einen erreiche man durch eine Beitragsanhebung kaum eine Entlastung der Pflegekassen. Auf der anderen Seite bedeute ein solcher Mehrbeitrag jedoch eine enorme Belastung für die Bürger.
(Quellen: Redaktionsnetzwerk Deutschland, Handelsblatt, Handelsverband Deutschland)














