Flammen-Inferno in Bruchsal – Rauchwolken bis nach Karlsruhe!

Foto: Fabian Geier/er24

ka-insider: Beim Großbrand einer kunststoffverarbeitenden Firma in der Ernst-Blickle-Straße in Bruchsal ist in der Nacht zum Montag nach ersten Schätzungen ein Gesamtschaden von mehreren Millionen Euro entstanden.

Die Löscharbeiten unter Einsatz von bis zu 300 Feuerwehrleuten werden voraussichtlich noch Stunden andauern.

Gegen 22.25 Uhr hat ersten Erkenntnissen zufolge ein Mitarbeiter an einer Verladerampe der Firma ein Feuer wahrgenommen, das sich trotz erster Löschversuche schnell ausbreitete und auf die Produktionshalle übergriff.

Zeitweilig schlugen die Flammen bei starker Rauchentwicklung bis zu 50 Meter in die Höhe. Es kam unterdessen zu mehreren Verpuffungen, in deren Folge Kunststoffschlacke in die Luft geschleudert wurde und in der näheren Umgebung zu Boden fiel. Gebäudeteile stürzten aufgrund der starken Brandzehrung in sich zusammen. Ein Übergreifen auf eine danebenstehende Halle war von den Einsatzkräften der Feuerwehr, die aus den umliegenden Ortschaften und Bruchsal selbst zusammengezogen wurden, zu verhindern.

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Vorsorglich wurde die Bahntrasse auf der Strecke Heidelberg-Bruchsal-Karlsruhe bis gegen 01.00 Uhr in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Nachdem das Brandgeschehen durch die Bekämpfung der Wehrleute weitgehend unter Kontrolle und im Wesentlichen eingedämmt war, konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

Zur Brandbeobachtung war auch bis kurz vor 01.00 Uhr ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Darüber hinaus sind bis zu sieben Streifenbesatzungen der Polizei mit Absperr- und Verkehrslenkungsmaßnahmen eingesetzt. Zusätzlich sind die Rettungsdienste mit etwa 30 Kräften zu aller Vorsorge präsent.

Vor Ort machten sich die Bruchsaler Oberbürgermeisterin Petzold-Schick und Bürgermeister Glaser ein Bild von dem Geschehen und von der Brandbekämpfung.

Wie es zu dem Feuer kam, ist derzeit noch völlig unklar. Die Kriminalpolizei hat hierzu erste Ermittlungen aufgenommen. Bislang wurde niemand verletzt. /ots