Fleisch verschwindet: Immer mehr Fußballstadien werden vegan

Viele Fußballfans sitzen auf ihren Plätzen in einem großen Stadion. Jemand hält eine Portion Nachos mit Käse und Fleisch in den Händen.
Symbolbild © istockphoto/Sean_Warren

Immer mehr Fußballstadien legen Wert auf vegane, kulinarische Angebote. Fußballfans, denen pflanzliche Alternativen wichtig sind, können sich über eine Vielfalt an Auswahl freuen. Das Bewusstsein ist nun auch in den Stadien angekommen.

In der Bundesliga findet gerade eine große Umstellung im Speiseangebot statt – und das betrifft nicht nur die Spieler, sondern auch die Essensmöglichkeiten in den Stadien. Von leckeren Falafel-Wraps bis zu saftigen Veggie-Burgern: Deutsche Fußballstadien setzen vermehrt auf vegane Speisen. Eine aktuelle Untersuchung von PETA zeigt, wie sehr sich das kulinarische Angebot in den Stadien gewandelt hat.

Breites kulinarisches Angebot im Stadion 

In den Fußballstadien in Leipzig, Dortmund und München haben die Anbieter ihre Auswahl an fleischfreien Alternativen erweitert, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Besonders erwähnenswert ist die Red Bull Arena in Leipzig, die mit herausragenden 50 Punkten als das Stadion mit dem größten veganen Angebot ausgezeichnet wurde. Von veganen Nuggets über Schnitzelbrötchen bis hin zur Currywurst – alles ist rein pflanzlich und die Gerichte sind breit gefächert.

Lesen Sie auch
Ein Bundesland betroffen: Krankheitswelle rollt über Deutschland

Auch der Signal Iduna Park in Dortmund zeigt, dass die vegane Küche im Fußball immer beliebter wird. Mit 47 Punkten landete das Stadion erneut auf dem zweiten Platz. Fans können dort zwischen veganen Frikadellen, Falafel-Burgern und Chili sin Carne wählen – eine echte Freude für jeden Veganer. Im Gegensatz dazu erreichte die Allianz-Arena des FC Bayern München nur den sechsten Platz. Mit lediglich 14 Punkten gibt es hier noch viel Raum für Verbesserungen, während andere Stadien mit innovativen veganen Menüs punkten können.

Zunehmend mehr Menschen setzen auf pflanzliche Alternativen

Diese Entwicklung spiegelt den gesellschaftlichen Trend wider. Denn nicht nur Sportler, sondern auch immer mehr Fans entscheiden sich für eine pflanzliche Ernährung. Die Bundesliga reagiert darauf und setzt ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Tierwohl. Während einige Stadien noch am Anfang stehen und nur einfache vegane Speisen wie Pommes oder Brezeln anbieten, haben andere längst erkannt, dass sich vegane Fans mehr wünschen. Die Besucher erwartet ein kulinarisches Erlebnis, das ganz ohne tierische Produkte auskommt.