
Karlsruhe Insider: Geomagnetischer Sturm.
Ein gigantischer Sonnensturm hat vor 9.200 Jahren die Erde mit einer verheerenden Kraft getroffen. Ausgerechnet war das während des solaren Minimums geschehen.
Spuren im Eis der Antarktis sowie in Grönland zeugen noch heute von dem unvorstellbaren Inferno. Die Forscher sind aber dennoch besorgt, dass ein solch planetarischer Sonnensturm auch in der heutigen Zeit noch die Erde treffen könnte.
Forschende junge Menschen von der Universität in Lund (Schweden) hatten dies herausgefunden. Bislang sind die Forscher immer davon ausgegangen, dass ein solches Auftreten der Sonne immer dann passiert, wenn sich die Sonne in ihrer aktiven Phase des Sonnenzyklus befindet.
Nun haben die Forscher herausgefunden, dass diese Annahme nicht immer stimmen muss.
Immer wieder kommt es auf der Sonne zu koronaren Massenwürfen. Bei diesen Eruptionen schleudert die Sonne immer wieder Plasma ins All.
Dieses Plasma besteht aus elektrisch geladenen Teilchen, welche mit dem Magnetfeld in Wechselwirkung treten. Im schlimmsten Fall kann das Magnetfeld der Erde durcheinandergeraten. Im besten Fall sieht man schillernde Polarlichter in ihren schönsten Farben.
Die Forscher aus Schweden haben Eisbohrkerne aus Grönland und der Antarktis untersucht und ganz besonders auf radioaktive Isotope Berylium-10 Und Chlor-36 geachtet.
Es konnten massive Spuren eines Sonnensturms entdeckt werden, welcher vor 9.200 Jahren stattfand. Nach Angaben der Forscher soll dies einer der gewaltigsten Eruptionen auf der Erde gewesen sein.














