
Forscher haben etwas Unglaubliches herausgefunden und warnen jetzt die Bevölkerung. Ein bekannter und sehr oft eingesetzter Mückenschutz soll seine Wirkung verlieren. Dies wäre eine Katastrophe.
Ein Mückenschutz mit einem viel eingesetzten Wirkstoff soll tatsächlich seine Wirkung verlieren. Dies haben nun Forscher festgestellt und sehen daher notwendige Konsequenzen für die Bevölkerung.
Klein, lästig und gefürchtet: Die Mückensaison hat begonnen
Schon alleine bei dem Gedanken verspüren wohl die meisten den Impuls, sich zu kratzen. Denn mit den warmen Temperaturen hat auch die Mückensaison wieder begonnen. Und wir stehen erst am Anfang des Sommers. Auch wenn der Juckreiz durchaus schlimm ist, gibt es noch weitere Gründe, wieso die kleinen Lästlinge so gefürchtet sind.
Zum einen können sie beim Opfer allergische Reaktionen auf das durch einen Stich eingebrachte Gift auslösen. Die Einstichstelle schwillt dann extrem an und breitet sich über eine größere Fläche aus. Zum anderen übertragen die kleinen Insekten eine Menge gefürchterer Krankheiten wie Dengue, Zika, Gelbfieber und Chikungunya. Deshalb raten Experten dazu, sich zu schützen und ein wirksames Produkt zu verwenden. Dieses sollte regelmäßig aufgetragen werden. Außerdem gibt es viele, mal mehr, mal weniger hilfreiche, Tipps, wie man die Mücken fernhalten kann.
Mückenschutz soll Wirkung verlieren: Folgen für die Menschheit
Ein viel genutzter Wirkstoff gegen Mücken ist Diethyltoluamid (kurz: DEET). Nun haben Forscher am Virginia Tech in den USA herausgefunden, dass die Insekten lernen können, diesen Wirkstoff mit einer Mahlzeit zu verbinden und dann erst recht zustechen. Dazu haben sie die Mücken nach demselben Verfahren konditioniert, wie man Hunden beispielsweise beibringen kann, das Läuten einer Glocke mit Fressen zu verbinden. Die Mücken zeigten in den Versuchen ein ähnliches Verhalten: Sie verbanden den Geruch von DEET mit einer leckeren Blutmahlzeit.
Laut Forschermeinung heißt dies jedoch nicht, dass die Menschen den Wirkstoff DEET nicht mehr verwenden sollten. Man sollte jedoch die Häufigkeit und den Zeitpunkt des Auftragens überdenken, heißt es weiter. Demnach raten Experten dazu, den Schutz regelmäßig zu erneuern, um ihn aktiv zu halten.
(Quellen: Forschungsstudien, Wissenschaftler, Fachjournale, dpa)














