
Die schönste Erinnerung an besondere Tage sind Fotos. Jedoch wird ein Foto auf dieser Reise schnell zur Kostenfalle – denn die Urlauber werden hier kräftig abkassiert.
Reisende machen oftmals viele schöne Urlaubsfotos, um die Erinnerungen an die Reise und besondere Orte festzuhalten. Doch dieses spezielle Foto entpuppt sich als Kostenfalle, denn die Urlauber werden hier kräftig abkassiert. Der Schnappschuss ist am Ende richtig teuer.
Mit der Kamera die schönsten Augenblicke festhalten
Urlaub bedeutet für viele Menschen Erholung, neue Eindrücke und unvergessliche Erlebnisse. Ob beeindruckende Landschaften, besondere Sehenswürdigkeiten oder gemeinsame Momente mit Familie und Freunden – viele Reisende halten ihre schönsten Augenblicke mit der Kamera fest. Erinnerungsfotos gehören für viele deshalb zu jeder Reise dazu. Sie bewahren besondere Momente und ermöglichen es, auch lange nach dem Urlaub noch in Erinnerungen zu schwelgen. Heute speichern Menschen die Bilder oft digital ab oder sammeln sie in Fotobüchern. So entsteht eine persönliche Sammlung, die die Reise auch im Alltag lebendig hält. Doch mitunter kann ein Foto auch mal schnell zur Kostenfalle werden – so wie zum Beispiel an diesem Ort.
Auf der Plattform keine Kameras und Handys
Der Grand Canyon im US-Bundesstaat Arizona zählt zu den bekanntesten Naturwundern der Welt. Die gewaltige Schlucht hat der Colorado River über Millionen von Jahren in das Gestein gegraben, sodass sich die Schlucht nun über rund 450 Kilometer erstreckt. An einigen Stellen ist der Canyon mehr als 1.800 Meter tief. Besonders beeindruckend sind die farbenreichen Gesteinsschichten, die die lange geologische Geschichte der Region sichtbar machen. Jährlich besuchen Millionen Menschen den Grand Canyon, um die spektakuläre Landschaft zu erleben. Beliebte Aktivitäten sind Wanderungen, Aussichtspunkte und Rundflüge. Für viele Besucher gehört auch das Fotografieren der atemberaubenden Landschaft zu einem Aufenthalt dazu. Doch das ist leichter gesagt als getan.
Peter Giesel ist als Fernsehjournalist und Moderator vor allem durch die Sendung „Achtung Abzocke – Urlaubsbetrügern auf der Spur“ bekannt. Für eine Folge reiste er mit seinem Team zum Grand Canyon in Arizona, um dort mögliche Kostenfallen für Urlauber aufzudecken. Eine geführte Bustour kostete zunächst rund 130 Euro pro Person. Für den Skywalk, eine gläserne Aussichtsplattform, fiellen weitere 54 Euro an. Besonders teuer wurde jedoch das Erinnerungsfoto: Kameras und Handys sind auf der Plattform nicht erlaubt, weshalb Besucher auf einen kostenpflichtigen Fotografen angewiesen sind. Ein Foto kostete 25 Dollar, alle Aufnahmen zusammen sogar 50 Dollar, also 47 Euro. Am Ende summierten sich die Ausgaben für Giesel auf rund 231 Euro. Somit bitten die Verantwortlichen hier die Urlauber kräftig zur Kasse.
(Quellen: Kabel Eins, Peter Giesel)














