Frau stirbt kurz nach Corona-Impfung in Deutschland

Eine Corona-Intensivstation in Deutschland. Patienten werden hier behandelt.
Symbolbild © istockphoto/PatrikSlezak

Karlsruhe-Insider: Obduktion soll Klärung schaffen.

Die Seniorin aus Weyhe stirbt kurz nach der Corona-Impfung.


Immer mehr Risiko-Patienten werden gegen das Corona-Virus geimpft.

Es gibt Engpässe bei der Lieferung. Millionen Dosen des Herstellers Pfizer kommen wohl nicht wie geplant in Deutschland an.

Mittlerweile haben über eine Million Patienten die Corona-Impfung erhalten. Die Impfquote stieg auf 1,28%.

Wegen Umbauarbeiten im amerikanischen Pfizer-Werk verringern sich in den nächsten Wochen die Lieferungen. Bei diesen Umbaumaßnahmen sollen die Kapazitäten der Produktion ausgebaut werden.

Biontech kündigte bereits an, ab dem 25. Januar wieder zum Zeitplan der normalen Lieferung des Impfstoffes zurückzukehren.

Bislang wurde in Deutschland fast nur die erste von insgesamt zwei benötigten Impfdosen gespritzt. Am Freitag erhielten die Bewohner eines Pflegeheims in Sachsen-Anhalt erstmals auch die zweite Impfdosis.

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Am Donnerstag sorgte der Tod einer Insassin in einem Pflegeheim im Landkreis Diepholz für Aufregung. Die Dame war bereits 90 Jahre und hatte gerade die erste Impfdosis erhalten.

Die Staatsanwaltschaft veröffentlichte Obduktionsergebnisse. Es konnte kein Zusammenhang mit der Impfung der Seniorin festgestellt werden.