„Freigegeben“: Bestimmte Gruppe erhält nun mehr Zuschüsse

Eine männliche Hand hält einen frischen 200-Euro-Schein. Im Hintergrund liegen mehrere verschiedene Euroscheine, die das Bild ausfüllen. Darunter befinden sich einige 100-Euroscheine, 50-Euroscheine und 20-Euroscheine.
Symbolbild © istockphoto/urbazon

Viele Menschen in Deutschland haben es sicherlich nicht leicht. Doch eine bestimmte Gruppe leidet ganz besonders und erhält nun mehr Zuschüsse, damit die Betroffenen im Leben besser zurechtkommen.

Millionen Menschen in Deutschland kämpfen jeden Tag in ihrem Alltag. Und dabei geht es nicht unbedingt in erster Linie um das Finanzielle. Eine bestimmte Gruppe erhält inzwischen mehr Zuschüsse, damit ihnen wenigstens diese Sorge abgenommen wird.

Millionen Menschen betroffen: „Alltag ist eine Herausforderung“

Entweder wird man mit ihr geboren oder erwirbt sie im Laufe des Lebens durch Unfall, Krankheit oder altersbedingt. Ende 2023 zählte man in Deutschland knapp acht Millionen schwerbehinderte Menschen. In dieser Zahl kommen nur diejenigen vor, die auch tatsächlich einen Schwerbehinderten-Ausweis haben. Diejenigen, die ihn noch nicht beantragt haben, kommen in der Statistik bislang nicht vor.

Neben den zahlreichen Einschränkungen im Alltag drückt auch die finanzielle Last enorm. Nicht selten benötigen die Menschen zusätzliche Hilfsmittel oder eine behindertengerechte Ausstattung, um ihren Alltag nahezu selbstständig und menschenwürdig bestreiten zu können.

Gruppe erhält mehr Zuschüsse: „Kämpfen oft mit Ablehnung“

Die benötigten Hilfsmittel und die richtige Ausstattung des eigenen Wohnraums kosten viel Geld. Die meisten Menschen können diese Kosten nicht eigenständig stemmen. Für viele Dinge sieht der Staat jedoch finanzielle Entlastung vor. Bei den richtigen Stellen können entsprechende Mittel beantragt werden, die die Kranken- und Pflegekassen übernehmen. Das Problem: Oftmals werden Anträge abgelehnt oder nur in der Standardausführung bewilligt, mit der den Betroffenen nicht geholfen ist.

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Genau hier treten bestimmte Stiftungen ein. Dabei empfehlen Experten jedoch, sich nicht an große Stiftungen wie „Aktion Mensch“ oder die „Fernsehlotterie“ zu wenden. Der Eindruck täuscht, dass man hier Einzelpersonen hilft. Diese großen Namen unterstützen Organisationen, aber keine Privatpersonen. Damit verliert man oft wertvolle Zeit. Deshalb sollte man sich laut Fachverbänden an Stiftungen vor Ort wenden, wie die Kirche oder Bürgerfonds. Wer seinen Antrag mit Nachweis plausibel erklären und eine Versorgungslücke darstellen kann, hat schon halb gewonnen. Zeitgleich sollte man seine Rechte bei den öffentlichen Ämtern und Stellen wahrnehmen – am besten zeitgleich, damit man keine Zeit verliert und die Mittel optimal nutzen kann.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Aktion Mensch, Stiftung Deutsches Hilfswerk, Franz Beckenbauer-Stiftung)