
Zahlreichen Haushalten winkt ein Zuschuss in Höhe von 300 Euro, doch nicht alle Anspruchsberechtigten beantragen den Bonus rechtzeitig. Wer sein Konto entlasten will, sollte möglichst zeitnah folgende Unterlagen einreichen.
Millionen Haushalte können sich vom Staat unterstützen lassen. Einigen entgeht das Geld jedoch. Damit der Zuschuss fließt, gibt es folgende Bedingungen.
300 Euro als Zuschuss erhalten: Viele Haushalte haben einen Anspruch
Ob für Beschäftigte oder für Rentner – die Alltagskosten sind massiv angeschwollen. Das macht sich in diversen Bereichen des Lebens bemerkbar: Der Wocheneinkauf ist deutlich teurer. Für Bus- und Bahnfahrten zahlen viele drauf. Bezahlbare Mietwohnungen sind schwer zu finden. Staatliche Zuschüsse sind deshalb wertvoller denn je, werden allerdings nicht immer beantragt. Zu groß sind die bürokratischen Hürden oder die Scham, finanzielle Hilfe anzunehmen ‒ selbst wenn ein Anspruch besteht. Wer Geld verdient, aber dennoch knapp bei Kasse ist, sollte sich jedoch nicht vor einem Antrag scheuen. Seit 2023 sind deutlich mehr Bürger anspruchsberechtigt, weil das Programm reformiert wurde. Außerdem gibt es seit 2025 insgesamt mehr Geld. Die Höhe des Zuschusses wird voraussichtlich ab 2027 erneut angepasst.
Antrag stellen: Das ist wichtig, um das Geld zu bekommen
Neben dem ausgefüllten Antragsformular reichen Haushalte noch einige weitere Unterlagen ein. Zwingend notwendig ist primär der Mietvertrag. Überdies fordert die Wohngeldbehörde Einkommensnachweise an. Angestellte stellen Gehaltsabrechnungen zur Verfügung, Selbstständige unter anderem ihre Steuerbescheide. Auch Rentner können einen Wohngeldantrag stellen, sofern sie keine Grundsicherung beziehen, das Geld für die Miete aber nicht ganz ausreicht. Wer studiert, jedoch keinen BAföG-Anspruch hat, ist ebenfalls berechtigt.
Wichtig: Wohngeld steht Antragstellern immer erst ab dem Antragsmonat zu. Deshalb lohnt es sich, frühzeitig zu handeln. Nicht immer liegen die benötigten Dokumente vor, doch ein formloser Antrag reicht zunächst. Später werden fehlende Unterlagen nachgereicht. Das Gesamteinkommen des Haushalts und auch die Miethöhe entscheiden darüber, wie viel Wohngeld jeden Monat aufs Konto fließt. Im Schnitt gibt es oft über 300 Euro, weshalb sich ein Antrag häufig lohnt.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion, Bundesministerium für Wohnen)














