Frustriert: Traditionelles Kaffeehaus ändert einfach seinen Namen

Leere Stühle an einem Kaffeehaus.
Symbolbild © istockphoto/J2R

Ein traditionelles Kaffeehaus bekommt nun einen neuen Namen. Der Grund dafür war Frustration bei der Betreiberin. Sie sah keinen anderen Weg mehr.

Weil sie frustriert ist, benennt sie ihr Lokal um. Die Inhaberin hat sich entschieden, ihr traditionelles Kaffeehaus mit einem neuen Namen weiterzuführen.

Aus Frust Umbenennung

Auf Rügen befindet sich ein traditionelles Kaffeehaus, das jetzt einen neuen Namen erhält. Der Grund hinter der Namensänderung: Die Betreiberin ist frustriert von dem berühmten „Namensvetter“. Daher sieht sie sich gezwungen, ihr „Café Habeck’s“ künftig unter einem anderen Namen weiterzuführen.

Die Umbenennung des Cafés auf Rügen sorgte nun für Schlagzeilen. Das „Habeck’s“ soll künftig anders heißen, denn die Inhaberin Vanessa Wellbrock soll von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) frustriert sein. So berichten es derzeit Medien. Das Kaffeehaus trägt den Namen schon recht lange. Doch damit ist nun Schluss.

Keine Verbindung zwischen Habeck und Habeck’s

Laut eigener Aussage ist Wellbrock nicht verwandt mit Robert Habeck. Den Namen des Cafés habe sie einfach mitübernommen. Jetzt allerdings soll sie sauer sein, denn Habeck plant, ein Flüssiggas-Terminal vor der Insel Rügen einzurichten. Dabei leben die Menschen auf der Ferieninsel vom Tourismus, der dadurch negativ beeinflusst werden könnte. Zumindest befürchten das die Bewohner.

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Vanessa Wellbrock jedenfalls möchte offenbar nicht mehr mit dem Politiker in Verbindung gebracht werden. Die Pläne zu dem Flüssiggas-Terminal vor Rügen haben schon häufiger zu heftigen Diskussionen und Protesten geführt.

Kaffeestube heißt bald anders

Wellbrock benennt ihr traditionelles Kaffeehaus jetzt nach ihrem eigenen Namen. So wird aus dem „Habeck’s“ bald das „Wellbrocks“, heißt es. Schon zum 1. Juni 2023 soll es so weit sein, dann eröffnet die Stube mit ihrem neuen Namen. Mit der Ankündigung der Namensänderung ihres Lokals hat die Inhaberin auf jeden Fall für Aufmerksamkeit gesorgt.

Wellbrock ist nicht die einzige Bewohnerin, die an den Plänen von Habeck Kritik äußert. Auch andere Inselbewohner haben bereits kundgetan, was sie von den geplanten Terminals halten. So fürchten Kritiker maßgeblich Schäden an der Umwelt.