Für 7.000 Mitarbeiter: Würth zahlt jedem 4.000 Euro Inflationsprämie

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Große Freude breitet sich wohl beim Schraubenhersteller Würth aus, denn es winkt eine spendable Prämie – wohl genau zur richtigen Zeit.

Im dritten Entlastungspaket der Bundesregierung steckt ein rentables Extra: Unternehmen können ihren Mitarbeitern einen steuerfreien Bonus auszahlen. Doch nicht jede Firma ist überhaupt in der Lage, diese Zahlung angesichts der hohen Energiekosten zu leisten.

Hohe Extrazahlung für alle Mitarbeiter

Würth scheint in diesem Bereich anders aufgestellt zu sein, denn die Mitarbeiter können sich über eine satte Extrazahlung freuen. In einem Interview entgegnet der Chef des Unternehmens, Reinhold Würth, dass man den Mitarbeitern Lob und Anerkennung mit dem jährlichen Weihnachtsbrief entgegenbringen möchte.

4.000 Euro als Sonderzahlung

Dazu soll es noch eine Prämie in Höhe von 3.000 Euro für jeden Mitarbeiter geben. Die Arbeitnehmer haben keinerlei steuerliche Abzüge zu befürchten.

Dazu kommt eine weitere Zahlung in Höhe von 1.000 Euro netto für jeden Angestellten. Gegenüber der Presse sagte Würth, er wolle mit der Sonderzahlung seiner Anerkennung zusätzlich Ausdruck verleihen.

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Für die Mitarbeiter kommt das geldwerte Geschenk des Arbeitgebers bestimmt zur richtigen Zeit, steigen doch zu Anfang des Jahres nochmals deutlich die Nebenkosten für Haus und Wohnung. Der Bonus kann einen Anteil leisten und den Mitarbeitern die Weihnachtszeit versüßen, so die Kommentare einzelner Nutzer in den sozialen Medien.

Kunstliebhaber und Investor von Format

Laut Handelsblatt hat Würth auch in ein Kunstwerk des Künstlers Max Beckmann investiert und es für 20 Millionen ersteigert. Den Angaben des zuständigen Aktionshauses zufolge, sei das der höchste Betrag, der jemals für ein Kunstwerk in Deutschland ausgegeben wurde. Im weltweiten Vergleich ist es sogar der zweithöchste Wert.

Dabei soll Würth nicht einmal vorhaben, das Kunstwerk für sich zu behalten. Laut Handelsblatt sei geplant, das Kunstwerk auszustellen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, damit jeder etwas davon hat. Der Milliardär gibt an, dass er mittlerweile schon in Besitz von circa 20.000 Kunstwerken sei.