Für Millionen Bürger: Das müssen Gärtner jetzt beachten

Ein Mann mäht mit der Sense das hohe Gras.
Symbolbild © istockphoto/Elena Iakovleva

Zurzeit steht viel Arbeit an im Garten. Doch neben der gewöhnlichen Pflege gibt es für Gärtner jetzt eine ganz besondere Sache zu beachten.

Mit dem Anfang des Herbstes stehen viele Arbeiten im heimischen Garten an. Bevor der Winter kommt, müssen Hobby-Gärtner noch eine Reihe an Dingen erledigen. Nebst den Verrichtungen, die den Garten winterfest machen, müssen sie dabei bei einer Sache ganz besonders aufpassen – besser gesagt auf dieses eine Tier.

Herbst im Garten

Der Herbst ist da und mit ihm eine Liste an Aufgaben für den Garten. Da müssen Laub entfernt und Pflanzen geschützt werden. Man muss Stauden und Sträucher schneiden, Gartenmöbel hereinstellen, die Gartenwerkzeuge pflegen und gegebenenfalls seine Bewässerungssysteme entleeren, damit diese im Winter nicht einfrieren. Und schließlich bedarf der eigene Rasen natürlich auch seiner Pflege. Beim Rasenmähen gibt es dabei etwas Wichtiges zu beachten – ansonsten könnten wir aus Versehen einen nicht nur süßen, sondern auch durchaus wichtigen Zeitgenossen töten.

Viele Gärtner erleichtern sich ihre Arbeit mit modernem Werkzeug. In den letzten Jahren trafen in diesem Zusammenhang vor allem Mähroboter auf ein immer größer werdendes Interesse. Diese haben aber einen folgenreichen Nachteil: Regelmäßig kommen ihnen Igel unter die Räder. Zum Glück gibt es einen Trick, der genau das verhindert.

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Gärtner aufgepasst

Igel haben viele Fans. Sie sind nicht nur putzig anzusehen, sondern auch essenziell für unser Ökosystem, indem sie diverse Schädlinge in Schach halten. Leider gibt es immer weniger Igel, weshalb es wichtiger denn je ist, ihre Lebensräume zu schützen. Während der größte Feind des Igels bedauerlicherweise sowieso schon der Mensch ist, kommt seit Neuestem ein autonomer Helfer des Menschen hinzu: der Mähroboter.

In diesen Tagen bereitet sich der Igel auf seinen Winterschlaf vor. Ganze Igel-Familien sind unterwegs, um sich Vorräte für die lange, dunkle Zeit anzulegen. Da passiert es immer wieder, dass Mähroboter keine Rücksicht auf die stacheligen Säugetiere nehmen und sie stark verletzen oder sogar töten. Denn Igel sind keine Lebewesen, die bei Gefahr weglaufen, sie rollen sich stattdessen zusammen. Ungünstigerweise bietet diese in der Natur geniale Verhaltensweise bei Mährobotern nur unzureichend Schutz.

Ein einfacher Trick

Trotzdem gibt es einen einfachen Trick, mit dem sich der Besitz eines Mähroboters und die Igel-Liebe vereinen lassen. Da Igel nachtaktive Tiere sind, besteht für sie am Tag bei den automatischen Rasenmähern so gut wie keine Gefahr. Daher bitten wir jeden Gärtner, seinen Mähroboter vor allem im Herbst niemals in der Nacht zu nutzen.