Fund: Komplett neue Euro-Münze landet in vielen Geldbeuteln

Vor einem schwarzen Hintergrund steht die 2-Euro-Münze aus Bulgarien mit der Bildseite nach vorne. Auf dieser ist als Porträt Paissi von Hilandar zu sehen.
Symbolbild © imago/Zoonar

Münzliebhaber aufgepasst! Bald landet eine komplett neue Euro-Münze vielleicht in euren Geldbeuteln. Wer sie dann findet, kann das große Glück haben und einen kleinen Schatz sein Eigen nennen.

Wer sich für besondere und wertvolle Münzen interessiert, für den könnte es sich bald lohnen, einmal genauer zu schauen. Denn eine komplett neue Euro-Münze könnte bald in vielen Geldbeuteln landen.

Immer noch sehr begehrt: Sammler auf der Suche nach neuen Münzen

Natürlich werden die geprägten Münzen strengen Qualitätskontrollen unterzogen. Dennoch haben die Bürger in den EU-Ländern es nun oft genug erlebt, dass einzelne Fehlprägungen doch den Weg in den Umlauf schaffen. Und diese sind heiß begehrt, denn aufgrund der Seltenheit steigen sie massiv im Wert an. Ebenso begehrt sind Sonderprägungen, die extra zu speziellen Anlässen wie historischen Daten oder besonders wichtigen Persönlichkeiten geprägt werden. So manche Münze wechselt für ein Vielfaches ihres geprägten Wertes den Besitzer. Die gängigsten und beliebtesten Schätze aus dem Geldbeutel haben wir euch bereits vorgestellt. Nun gibt es jedoch neue Euro-Münzen, die bald für kleine oder große Schätze im Portemonnaie sorgen könnten.

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Komplett neue Euro-Münze: Darauf sollten Sammler jetzt achten

Seit dem 1. Januar dieses Jahres trat Bulgarien als 21. Mitgliedsland der Eurozone bei. Damit akzeptiert das Land auch den Euro als offizielles Zahlungsmittel. Die bisherige Einheit, der Lew, wird damit abgelöst. Dabei wurde der Wechselkurs auf 1,95583 Lew für einen Euro festgelegt. Mit dem neuen Mitgliedsstaat ziehen dann auch neue Münzen in die Portemonnaies der EU-Bürger ein. Auf der Bildseite der 1-, 2-, 5-, 10-, 20- und 50-Cent-Münzen findet man beispielsweise den Madara-Reiter. Iwan Rilski befindet sich auf der Rückseite der 1-Euro-Münze. Und auf der 2-Euro-Münze prangt das Porträt von Païssi von Hilandar.

Da natürlich auch bei diesen Prägungen Fehler auftreten können, spekulieren Sammler schon auf Fehlprägungen und auf besondere Prägungen, die mit der Geschichte Bulgariens zusammenhängen könnten. Damit finden wir in unseren Geldbeuteln bald Münzen, die wir vorher gar nicht kannten und nun kennenlernen dürfen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bulgarische Nationalbank, EU-Kommission)