Gefährliche Strahlung aus dem All: Schutz durch umstrittenes Experiment

Wolkenverhangener Himmel mit Sonnenstrahlen
Die Sonne soll durch ein Experiment gedimmt werden.

Mittels der so genannten „Solar Geoenginieering“ soll die Intensität der Strahlung abgedimmt werden. Dies soll die Erderwärmung stoppen. Das Experiment ist jedoch gefährlich und umstritten.

Die globale Erderwärmung ist ein großes Problem für unseren Planeten. Ein Projekt soll die Sonne dimmen. Doch dieses Experiment ist nicht ungefährlich und daher in der Kritik.

Die Sonne dimmen – das soll helfen?

Mittels der Methode „Solar Geoengineering“ wollen Wissenschaftler und Forscher die Erderwärmung stoppen. Doch diese Methode bringt viele Diskussionen mit sich. Sie ist nicht unumstritten, da sie durchaus gefährliche Risiken mit sich bringt. Dennoch soll das Projekt als Experiment durchgeführt werden.

Lesen Sie auch
Ansteckung: Ministerium warnt vor Affenpocken-Ausbreitung

Durch das „Solar Geoengineering“ soll die globale Sonneneinstrahlung künstlich reduziert werden. In der Wissenschaft ist bekannt, dass am Ende die Sonneneinstrahlung eines der Hauptprobleme für die Erderwärmung darstellt. Denn die Treibhausgase reflektieren die Strahlung.

Experten raten eindringlich ab

Das „Solar Geoengineering“ ist zwar eine bekannte Methode, aber dennoch warnen Experten eindringlich davor. Eine Reduktion der Sonnenstrahlung könnte für den Planten verheerende Folgen haben. So haben kürzlich über 60 Experten einen Brief unterzeichnet, in dem die Uno und nationale Regierungen aufgefordert werden, „Solar Geoengineering“ zu verhindern.

Es gibt aktuell mehrere Wege die Sonneneinstrahlung künstlich zu beeinflussen. Doch keine der Methoden gilt für die Forscher als eine sichere Variante. Um zu verstehen, wie dies funktionieren könnte: Eine der Methoden sieht vor, Schwefel in die Atmosphäre zu geben. Die enthaltenen Teilchen sollen dann die Sonnenstrahlung in den Weltraum zurück spiegeln. So soll die Erderwärmung verhindert werden.

Lesen Sie auch
Gesundheitsminister sicher: Isolation für Affenpocken-Infizierte möglich

Fatale Folgen für Regionen möglich

Die genannte Option könnte zwar funktionieren, aber regional könnten sich fatale Folgen für die Menschheit ergeben. Beispielsweise könnte es dazu führen, dass der Monsun in Südasien und Westafrika unterbrochen würde. Dies könnte extreme Dürren auslösen. Würde dann ein Ende des „Solar Geoengineering“ eingeläutet, dann ließe das vermutlich die Erderwärmung rasant ansteigen.

Experimente, bei der die Atmosphäre beeinflusst wird, gibt es schon länger. Ein Unternehmen aus Ludwigsburg hat vor, den Himmel per Laser zu beschießen. So sollen Blitze verhindert werden. In Dubai werden Chemikalien verwendet, die Wolken abregnen lassen sollen.