
Wenngleich es selten vorkommt, so kann es dennoch passieren, dass man sich beim Waldspaziergang unvermittelt einem Wolf gegenübersieht. Experten wissen, wie man sich bei einer solchen Wolfsbegegnung am besten verhalten sollte.
Wölfe sind wunderschöne und majestätische Geschöpfe. Allen voran sind sie jedoch Raubtiere, die angreifen, wenn sie sich bedroht fühlen. Daher ist es wichtig, auf das eigene Verhalten im Falle einer Wolfsbegegnung zu achten.
Wolfsbegegnung – Auf keinen Fall zu nahe kommen!
Bei schönem Wetter eine Runde durch den Wald drehen, die Seele baumeln lassen und Kraft tanken – eine schöne Vorstellung. Gefährlich wird es jedoch, wenn plötzlich ein Wolf in der Nähe ist. Da, wo ein Tier ist, können auch weitere sein. Schließlich ist der Wolf ein Rudeltier. Doch wie verhält man sich in so einer prekären Situation? Instinktiv laufen die meisten Menschen wahrscheinlich davon. Da liegt jedoch schon der erste Fehler, denn das könnte den Wolf zur Verfolgung animieren. Immerhin ist er ein Raubtier, das seine Beute von Natur aus jagt. Dennoch sollte man gebührenden Anstand bewahren und vor allem Ruhe bewahren. In den meisten Fällen ziehen sich die Tiere dann zurück.
Dass direkte Begegnungen zwischen Mensch und Wolf selten sind, liegt daran, dass die Tiere eher scheu sind. Lediglich Jungtiere, die noch unerfahren sind, nähern sich Zweibeinern aus Neugier. Auch Hunde oder andere Tiere in der Nähe des Menschen können diese Neugier wecken. In so einem Fall sollte man sich körperlich ebenfalls ruhig verhalten, jedoch laut reden oder gar klatschen. Bewegt das den Wolf noch immer nicht zum Rückzug, hilft es, sich groß zu machen und notfalls vorsichtig doch einen Schritt auf das Tier zuzugehen. In jedem Fall sollte man die Begegnung melden.
No-Go’s bei einer Wolfsbegegnung
Auch wenn das Tier beeindruckend ist und kuschlig aussieht, sollte man auf keinen Fall versuchen, es anzulocken oder zu füttern. Schafft man positive Eindrücke, geht die instinktive Vorsicht der Tiere verloren. Dadurch kann es häufiger zu Wolfsbegegnungen kommen – insbesondere dort, wo man sie nicht haben will (beispielsweise in belebten Wohngebieten). Hundebesitzer sollten ihre Lieblinge zudem nie in Wolfgebieten frei laufen lassen. Auch wenn sie entfernte Verwandte sind, kommunizieren sie unterschiedlich, was für den Wolf unter Umständen als Provokation aufgefasst wird und für den Hund tödlich endet.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














