Gefahr! Betonplatten werden auf Zuggleisen platziert in Baden-Württemberg

Symbolbild Foto: Bundespolizei

Karlsruhe-Insider (dpa/lsw) – Bereits zum zweiten Mal innerhalb einer Woche haben unbekannte Täter Gegenstände auf Bahnstrecken in Baden-Württemberg gelegt.

Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, konnte ein Triebfahrzeugführer seinen Güterzug noch stoppen, nachdem er bei Kehl zwei Schilder einer Baustellenabsperrung auf den Gleisen bemerkt hatte.


Dadurch habe er ein Überfahren verhindern können.

Alarmierte Polizisten untersuchten den Gleisabschnitt und fanden an einem nahen Bahnübergang zwei 30 Kilogramm schwere Fußplatten, die am Mittwochabend ebenfalls auf den Schienen lagen. Auch sie sollen von einer Baustellenabsperrung stammen. Die Bundespolizei ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Zwei solche Fußplatten hatten Unbekannte bereits am 12. März auf die Gleise an einem Bahnübergang in Freudenstadt gelegt, teilte die Bundespolizei weiterhin mit. Die Triebfahrzeugführerin einer S-Bahn habe auch damals die Hindernisse gesehen, rechtzeitig angehalten und beide Platten entfernt. Zuvor habe sie zwei Personen dabei beobachtet, wie sie die Hindernisse auf die Gleise gelegt hätten und anschließend geflüchtet seien.

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