Geld-Anspruch steht Millionen Eltern zu – „Auch 2026 gesichert“

Eine vierköpfige Familie mit Vater, Mutter und zwei Kindern, bestehend aus grünen Plastik-Figuren, steht hinter einem kleinen Stapel von 100-Euro-Scheinen, die leicht aufgefächert auf einer weißen Oberfläche liegen.
Symbolbild © imago/Wirestock

Darüber dürften sich einige sehr freuen. Dieser Geldanspruch steht Millionen Eltern zu und ist jetzt auch für 2026 gesichert. Diese gute Nachricht lässt viele nun voller Zuversicht ins neue Jahr blicken.

Endlich gibt es auch einmal eine gute Nachricht, die vielen Eltern einige Sorgen nehmen dürfte. Dieser Geldanspruch steht Millionen Eltern zu und ist auch 2026 gesichert. Die Freude darüber kennt keine Grenzen.

Mit Kindern sind zusätzliche Kosten zu tragen

Eltern stehen vor einer Vielzahl finanzieller Belastungen, die sich oft sogar gegenseitig verstärken. Die Kosten für Wohnung, Energie und Lebensunterhalt steigen stetig, während das verfügbare Nettoeinkommen nicht in gleichem Maße wächst. Hinzu kommen Ausgaben für Bildung, Freizeit und Mobilität, die gerade in den kommenden Jahren oft höher ausfallen als geplant. Wer Kinder hat, trägt zusätzliche Kosten für Betreuung, Schule, Kleidung und Gesundheitsleistungen, die je nach Familiensituation stark variieren können. Viele Eltern müssen zusätzlich Rücklagen für Notfälle schaffen und gleichzeitig für die Zukunft ihrer Kinder vorsorgen. Da ist es hilfreich, dass dieser Geldanspruch auch 2026 gesichert ist.

Achtung: Erhöhte Ansprüche in 2026

Gerade Kinder sind häufig krank, weil ihr Immunsystem noch wächst und sich erst an viele Erreger gewöhnen muss. Beim Krabbeln, Laufen und Spielen kommen sie mit vielem in Kontakt und erkunden die Welt mit Händen und Mund, wodurch Viren und Bakterien leichter übertragen werden. In Kindertagesstätten und Schulen herrscht enger Kontakt, sodass sich Infekte schnell verbreiten. Zudem trainieren Kinder ihr Immunsystem durch Begegnungen mit neuen Stoffen, wodurch sie häufiger Infekte bekommen. Die Krankheitstage von Kindern belasten jedoch die Familie oftmals finanziell, weil Eltern in der Regel Arbeitszeit verlieren oder sogar freinehmen müssen.

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Das Gesetz zur Befugnis-Erweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege, das im August 2025 vom Bundeskabinett beschlossen wurde, sichert auch für das Jahr 2026 die erhöhten Ansprüche. So haben Eltern die Möglichkeit, pro Jahr und pro Kind 15 Kinderkrankengeldtage in Anspruch zu nehmen. Bei mehreren Kindern erhöht sich die Gesamtzahl der Anspruchstage pro Elternteil und Jahr auf 35 Arbeitstage. Alleinerziehende haben die Möglichkeit, pro Kind und Jahr 30 Arbeitstage und mit mehreren Kindern insgesamt 70 Arbeitstage zu beanspruchen. Die Beantragung des Kinderkrankengeldes erfolgt über die Krankenkasse der Eltern und entspricht 90 Prozent des ausfallenden Nettogehalts.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bundesministerium für Gesundheit, Techniker-Krankenkasse, AOK)