
Auch im Monat April gibt es einen Zuschuss, der für viele Haushalte interessant sein dürfte. Wer in folgenden Städten lebt und die Auflagen erfüllt, darf sich auf die praktische finanzielle Unterstützung freuen.
Regelmäßig steigende Kosten belasten Millionen Haushalte in Deutschland. Nun gibt es eine Möglichkeit, in einem Bereich für Entlastung zu sorgen ‒ und dabei hilft dieser Zuschuss.
Hohe Stromkosten belasten das Bankkonto
Die monatlichen Abschlagszahlungen an die Energieversorger bleiben für viele Haushalte eine Belastung. Trotz verschiedener Marktentwicklungen befinden sich die Strompreise weiterhin auf einem Niveau, das den finanziellen Spielraum einschränkt. Große Photovoltaikanlagen auf dem Dach sind für Mieter meist keine Option, da sie von Entscheidungen der Eigentümer abhängen. So bleibt oft nur die passive Rolle: Mieter zahlen die Rechnungen und hoffen auf sinkende Preise, während der eigene Verbrauch durch Homeoffice und elektrische Geräte eher steigt.
Allerdings gibt es inzwischen eine clevere Lösung, für die sich Haushalte in Deutschland immer häufiger entscheiden. Dafür gibt es in einigen Bundesländern, Städten und Kommunen finanzielle Zuschüsse. Wer die Lösung wählt, muss den Vermieter zwar informieren, doch verweigern darf dieser die Anbringung nur aus wichtigen Gründen. Somit sind Mieter in dieser Hinsicht freier in ihrer Entscheidung und können langfristig bares Geld sparen.
Zuschuss ab April: In diesen Städten fließt Geld
An vielen Fassaden und Geländern hängen mittlerweile kompakte Solarmodule. Die kleinen Kraftwerke liefern auch in Mietwohnungen eigenen Strom. Die Funktionsweise ist denkbar einfach: Ein oder zwei Paneele fangen das Licht ein. Ein Kabel leitet die Energie direkt in die nächste Steckdose. Von dort aus bedienen sich Kaffeemaschine, Laptop oder die Waschmaschine zuerst am selbst erzeugten Strom. Erst bei höherem Bedarf fließt teure Energie vom Versorger nach.
Der Aufbau der Balkonkraftwerke gelingt ohne Elektriker und ist in kurzer Zeit erledigt. Braunschweig fördert die steckfertigen PV-Anlagen ab dem 15. April mit höchstens 200 Euro und zusätzlichen 150 Euro für Leistungsbezieher, während es in München derzeit maximal 320 Euro sind. Mieter in Essen dürfen sich auf 150 Euro freuen. In Hamburg gibt es pro Haushalt und Anlage bis zu 500 Euro ‒ und auch weitere Städte und Bundesländer ermöglichen einen Zuschuss. Da die Fördertöpfe und Auflagen variieren, gilt es, sich über die jeweiligen Möglichkeiten in der eigenen Stadt zu informieren.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














