
Viele deutsche Rentner kommen bereits heute kaum mit ihrem Einkommen aus. Die monatliche Rente fällt für einen großen Teil deutlich niedriger aus, als viele erwarten. Ab März erhalten Millionen Rentner noch weniger Geld.
Wer ein Leben lang gearbeitet hat, erhält häufig dennoch nur einen Betrag, der kaum Spielraum lässt. Besonders Menschen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien oder langen Niedriglohnphasen geraten schnell an finanzielle Grenzen. Gleichzeitig fehlen Rücklagen, um unerwartete Ausgaben abzufedern.
Viele Rentner kommen kaum noch über die Runden
Während Miete, Energie und Versicherungen regelmäßig abgebucht werden, bleibt am Monatsende oft wenig übrig. Deshalb spüren Rentner finanzielle Veränderungen schneller als andere Bevölkerungsgruppen. Schon kleine Abzüge oder Verzögerungen können dazu führen, dass das Budget nicht mehr aufgeht. Hinzu kommt, dass die laufenden Kosten weiter steigen. Lebensmittel verteuern sich seit Jahren spürbar, und auch Ausgaben für Strom, Heizung und Mobilität belasten viele Haushalte stärker als früher. Gerade ältere Menschen können ihren Konsum kaum anpassen, weil sie feste Ausgaben tragen und auf bestimmte Produkte angewiesen sind. Zudem steigen Zuzahlungen für Medikamente und Gesundheitsleistungen. Gleichzeitig fehlt vielen Rentnern die Möglichkeit, ihr Einkommen durch Nebenjobs auszugleichen.
Millionen Rentner erhalten ab März noch weniger Geld
Ab März 2026 kommt für viele Rentner eine weitere Belastung hinzu. Steigende Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung führen zu geringeren Auszahlungen. Zahlreiche Krankenkassen haben ihre Zusatzbeiträge bereits zu Jahresbeginn angehoben. Dennoch zeigt sich die Veränderung bei Rentnern erst später. Millionen Betroffene erhalten zunächst unverändert ihre Rente, obwohl die höheren Beiträge längst gelten. Dadurch entsteht der Eindruck, alles bleibe beim Alten. Tatsächlich bereitet sich jedoch ein Abzug vor, der erst mit zeitlicher Verzögerung greift.
Der spätere Abzug hat einen klaren Grund. Die Deutsche Rentenversicherung benötigt Zeit, um neue Beitragssätze technisch umzusetzen. Deshalb berücksichtigt sie Beitragserhöhungen erst zwei Monate später. Ab März 2026 wirken sich die im Januar beschlossenen Sätze direkt auf die Rentenzahlung aus. Teilweise erfolgen zudem rückwirkende Anpassungen, die das verfügbare Einkommen zusätzlich mindern. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag steigt für 2026 auf 2,9 Prozent, wobei jede Krankenkasse selbst entscheidet. Je nach Anbieter fällt die Belastung unterschiedlich aus.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion)














