Gesundheitsminister sicher: Isolation für Affenpocken-Infizierte möglich

Symbolbild Foto: Riccardo De Luca/AP/dpa

Karlsruhe Insider: Politik-Ticker

Die Affenpocken versetzen alle Experten derzeit in Sorge. Laut dem Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach kommen nun bestimmte Eindämmungsmaßnahmen. Er hält zudem auch eine Isolation bei allen Betroffenen für möglich und unter Umständen auch für notwendig.

Seit Tagen breiten sich die Affenpocken in Europa aus. Auch in Deutschland werden immer mehr Fälle bestätigt. Die Bundesregierung behält sich vor, weitere Eindämmungsmaßnahmen wegen der Affenpocken durchzuführen.

Mit dem Robert-Koch-Institut werden derzeit aktuell Empfehlungen zu Isolierung und Quarantäne erarbeitet. Zudem wird derzeit überlegt, ob eine Empfehlung zur Impfung gegen die Affenpocken ausgesprochen werden soll. Die Ansteckungen mit diesen Pocken hat in den letzten Tagen zugenommen.

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Die Symptome bei Affenpocken sind unter anderem Fieber und ein auffälliger Hautausschlag. Nachdem die beiden ersten Fälle der Affenpocken Ende der vergangenen Woche in Berlin und München bestätigt wurden, hatten verschiedene experten zu der Gefahr durch das Virus Stellung bezogen.

Die Erkenntnis: Die Sterberate der Affenpocken liegt zwischen einem und zehn Prozent. Allerdings sind die Zahlen wenig repräsentativ, da diese sich auf das Gesundheitssystem in Afrika beziehen.