Evakuierung: 100-Meter-Schiff treibt nach Crash im Rhein

Man sieht einen großen Fluss, wahrscheinlich den Rhein bei schlechtem Wetter. Zwei große Boote fahren aufeinander zu, die Schiffe scheinen zu kollidieren. Ein roter Pfeil deutet auf die drohende Schiffskollision.
Symbolbild

Karlsruhe / Göppingen (ots/kain) – Ein mit ca. 2400 Tonnen Benzin beladenes Tankmotorschiff lag in den frühen Morgenstunden des heutigen Tages, gegen 05.00 Uhr, bei Rhein-Kilometer 350 in Höhe des Hafens Lauterbourg (Frankreich) fest.

Infolge Unachtsamkeit überfuhr der Schiffsführer in einer Engstelle eine rote Fahrwassertonne, die dann mitsamt der Tonnen- und Grundkette in den Antrieb des Schiffes geriet und dessen Propeller blockierte.

Nur durch ein schnell eingeleitetes Notankermanöver konnte Schlimmeres verhindert werden. Da das ca. 110 Meter lange und ca. 11 Meter breite Tankmotorschiff daraufhin manövrierunfähig in einem Kurvenbereich quer im Fahrwasser lag und somit eine akute Gefahr darstellte, wurde die Schifffahrt durch das Wasser- und Schifffahrtsamt vorübergehend gesperrt.

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Bereits zwei Stunden später wurde diese Sperre wieder aufgehoben, nachdem ein weiteres Tankmotorschiff den Havaristen längsseits nahm und in den nahegelegenen Hafen Lauterbourg (F) verbrachte. Durch Taucher soll dort nun der Propeller von den Ketten und der Fahrwassertonne befreit werden.