Großevakuierung droht in Karlsruhe – Stadt gibt jetzt Entwarnung!

Von Carsten Naber - Eigenes Werk

Karlsruhe: Entwarnung! Bodensondierungen bei der KIT-Baustelle haben ergeben, dass sich der Verdacht auf Kampfmittelrückstände nicht bestätigt hat.

Bei der heutigen Sondierung wurden nur alte Rohre gefunden. Zuvor waren bereits an drei anderen Stellen ebenfalls alte Rohre zutage gefördert worden.

Meldung vom 15. Mai 2020:


Bodensondierungen bei der KIT-Baustelle ergaben an vier Stellen Hinweise auf Kampfmittelrückstände. Diese Verdachtspunkte werden am Dienstag, 19. Mai, näher untersucht. Erst dann kann beurteilt werden, ob eine Entschärfung notwendig wird, wann diese erfolgen müsste und welcher Bereich konkret betroffen wäre. Bei einer Bestätigung des Verdachts müsste der betroffene Bereich evakuiert werden, um eine Gefährdung der Menschen in den umliegenden Gebieten auszuschließen. „Das ist nichts, was man mitten in der Coronakrise auch noch bräuchte“, bringt es Dr. Björn Weiße, Leiter des zuständigen Ordnungs- und Bürgeramtes auf den Punkt. Das Amt ist als zuständige Infektionsschutzbehörde seit Wochen im Dauereinsatz und koordiniert nun noch zusätzlich die Maßnahmen zur Bombenentschärfung.

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Der Evakuierungsbereich würde insbesondere Teile der Oststadt, aber auch Teile der Karlsruher Altstadt und der Innenstadt-Ost in einem Radius von voraussichtlich 300 bis 500 Metern rund um die Baustelle am KIT (Adenauerring 4) umfassen.