Gruppenvergewaltigung in Baden-Württemberg: Erster der elf Männer spricht!

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Karlsruhe-Insider: Prozess wegen Gruppenvergewaltigung

Im Freiburger Prozess wegen Gruppenvergewaltigung sagte bisher der einzige der insgesamt elf Angeklagten aus – und weis nun alle Vorwürfe zurück.


Er behauptete sogar, dass die junge Frau genau wusste, was sie wollte. Er gab an, dass die Medien behaupten, dass sie Monster seien. Das Mädchen hätte in einem Gebüsch vor der Disco Sex verlangt.

Er sei lediglich auf ihren Wunsch eingegangen, Gewalt hätte es niemals gegeben.
In diesem Strafprozess war er der einzige, der zu einer Aussage bereit war. Jetzt leugnet er auf einmal alles und behauptete, dass das Mädchen selbst schuld war.
Laut Staatsanwaltschaft sei der Frau eine Ecstasy-Tablette angeboten worden. Durch die Drogen hätte die Frau gekrampft und sich schwach und leise versucht, sich irgendwie zu wehren – aber leider vergeblich.

Die Staatsanwaltschaft wirft den 11 Angeklagten gewalttätiges und erniedrigendes Verhalten vor. Die anderen Angeklagten wollen nichts sagen.