Hammer: Änderung steht für Millionen Deutsche bevor – mehr Geld

Einige Geldscheine werden wie ein Fächer vor dem deutschen Regierungsgebäude in Berlin in die Luft gehalten. Mehrere unterschiedliche Euro-Scheine sind dabei zu sehen, unter anderem 5-Euro-Scheine und 20-Euro-Scheine.
Symbolbild © imago/Achille Abboud

Auf sie haben viele sehnsüchtig gewartet: Eine spezielle Änderung für Millionen Deutsche, die schon bald Realität wird, verspricht mehr Geld auf dem Konto. Allerdings ist bei einem Punkt Vorsicht geboten. 

Nur noch wenige Monate ‒ dann ist es so weit. Für zahlreiche Menschen in Deutschland gibt es eine wesentliche Neuerung. Wer profitiert und was man dabei beachten muss.

Diese Änderung betrifft Millionen Menschen in Deutschland

Lebensmittel, Schulmaterialien, Kleidung: Alles ist teurer geworden. Umso erfreulicher ist die Nachricht, dass ab dem 1. Januar 2026 mehr Geld fließt. Hintergrund ist eine offizielle Änderung, auf die man schon lange gehofft hat. Nicht nur im kommenden Jahr, sondern auch 2027 wird der Betrag noch einmal nach oben hin angepasst. Wegen der gestiegenen Lebenshaltungskosten ist es vor allem für Familien und Haushalte, die in den vergangenen Jahren mit deutlich weniger auskommen mussten, ein Grund zum Aufatmen. Die Änderung betrifft Beschäftigte, speziell auch Minijobber.

Mehr Geld auf dem Konto: Das ist jetzt geplant

Trotz der Möglichkeit, mehr Geld zu erhalten, müssen Arbeitnehmer jedoch aufpassen. Schnell kann es passieren, dass Überstunden und zusätzliche Schichten den Status gefährden. Aufgrund des Personalmangels, mit dem zahlreiche Arbeitgeber kämpfen, sind solche Situationen nicht ausgeschlossen. Demnach müssen sowohl Angestellte als auch Arbeitgeber achtsam bleiben. Bis September 2022 lag die Verdienstgrenze bei 450 Euro. Danach gab es bis Ende 2023 höchstens 520 Euro und 2024 maximal 538 Euro für Minijobber. Mittlerweile beläuft sich der Höchstverdienst auf 556 Euro pro Monat.

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Weil der Mindestlohn auf 13,90 Euro erhöht wird, dürfen Minijobber ab 2026 insgesamt 603 Euro monatlich verdienen. Wer die Grenze überschreitet, fällt in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Während viele sich über die Anpassung freuen, fragen sich einige wohl auch, wer überhaupt über die Höhe entscheidet. Die sogenannte Mindestlohnkommission ist dafür verantwortlich, alle 24 Monate eine offizielle Empfehlung zur gesetzlichen Mindestlohnhöhe auszusprechen. Wegen der schwierigen Wirtschaftslage in Deutschland seien die Verhandlungen über die Erhöhung dieses Mal nicht einfach gewesen. Mittlerweile herrscht allerdings Gewissheit: 2027 soll sich der Mindestlohn auf 14,60 Euro belaufen, was im Vergleich zu 2026 ein zusätzliches Plus von 70 Cent bedeutet. Konkrete Details zu weiteren Erhöhungen bleiben abzuwarten.