Heftige Szenen im Hauptbahnhof in Karlsruhe – Mann in Psychiatrie!

Symbolbild Foto: WikiCommons

Karlsruhe-Insider: Am Montag (05.10.2020) ist es im Bereich der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe zu zwei Widerständen gegen Polizeibeamte gekommen.

Gegen 06:50 Uhr wurde eine Streife im Mannheimer Hauptbahnhof angesprochen, da eine männliche Person in einem Ladengeschäft einen Diebstahl begangen haben soll.


Der 23-jähige Deutsche befand sich noch im Geschäft und wurde von der Streife kontrolliert. Unvermittelt schlug er dabei um sich und musste infolgedessen fixiert werden. Im Zuge der Abwehrmaßnahmen verletzte sich ein Beamter am Knie, blieb jedoch dienstfähig.

Der 23-Jährige verblieb für weitere Maßnahmen im Gewahrsam der Bundespolizei. Ein Alkoholtest war negativ, der Mann gab jedoch an, Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Eine anschließende Blutentnahme wurde durch den Polizeiarzt durchgeführt. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte der Mann die Dienststelle verlassen.

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Gegen 13:25 Uhr erhielt die Bundespolizei am Karlsruher Hauptbahnhof den Hinweis, dass sich im ICE 105 eine verwirrte Person aufhalten soll. Als der 30-jährige Slowake die Streife erkannte, flüchtete er und überquerte hierbei die nicht gesperrten Gleise im Hauptbahnhof. Der Mann wurde gestellt und die Beamten fixierten ihn aufgrund seiner anhaltenden Fluchtversuche und Gegenwehr. Verletzt wurde hierbei niemand. Auf der Dienststelle stimmte der augenscheinlich unter dem Einfluss von Drogen stehende Mann einer Blutentnahme zu. Der verständigte Polizeiarzt überwies den Mann anschließend in eine psychiatrische Einrichtung.

In beiden Fällen kam die Bodycam zum Einsatz und zeichnete die Geschehnisse auf. Diese können nun in den Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte als Beweismittel herangezogen werden.