Heizung: Bürger erhalten neue Zuschüsse – mehrere Hundert Euro

Die Hand einer nicht zu erkennenden Person hält mehrere Euro-Scheine neben ein Heizungsthermostat. Bei den Scheinen handelt es sich um einen 50-Euro-Schein, zwei 20-Euro-Scheine, einen 10-Euro-Schein und einen 5-Euro-Schein. Die Heizung ist voll aufgedreht.
Symbolbild © imago/CHROMORANGE

Wer davon noch nicht gehört hat, sollte jetzt gut aufpassen. Einige Bürger erhalten neue Zuschüsse, wenn bestimmte Bedingungen vorliegen. Dabei geht es um einen speziellen Bonus, der etwas mit der Heizung im Haus zu tun hat und nicht jedem bekannt sein dürfte. 

Die Lebenshaltungskosten in Deutschland sind im Vergleich zu früher heute deutlich höher. Staatliche Zuschüsse sind deshalb nicht nur ein willkommenes Plus, sondern oft bitter nötig. Auch diese Förderung sollten Haushalte keinesfalls verpassen.

Neue Zuschüsse für Bürger: Das ist die Bedingung für den attraktiven Bonus

Ob Strom, Gas oder Miete ‒ die Kosten sind insgesamt deutlich in die Höhe gestiegen. Das Budget für Lebensmittel und Freizeitausgaben ist hingegen geschrumpft. Viele Haushalte sind deshalb auf Unterstützung vom Staat angewiesen. Nun gibt es einen speziellen Zuschuss, der nicht allen Bürgern bekannt sein dürfte. Dieser bezieht sich auf die sogenannte Marktraumumstellung (MRU), die derzeit in Deutschland stattfindet.

Dabei geht es um die Umstellung von L-Gas (Low calorific Gas) auf H-Gas (High calorific gas). Betroffen sind die Bundesländer Bremen, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Außerdem gehören auch Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen dazu. Bis spätestens 2029 will man die Umstellung auf H-Gas abschließen. Weil einige alte Heizgeräte nicht kompatibel sind, müssen betroffene Haushalte sich um die Anschaffung eines neuen Geräts kümmern. Experten empfehlen, sich bei Fragen zur Umstellung im eigenen Versorgungsgebiet an den örtlichen Gasnetzbetreiber zu wenden.

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Deshalb erfolgt die Umstellung in Deutschland

Der Netzbetreiber kann Eigentümern auch Auskunft zu möglichen Zuschüssen geben. Pro Gerät kann sich der Zuschuss dabei auf 100 Euro belaufen. Um den Gasbedarf in Deutschland langfristig zu decken, müsste mehr L-Gas verfügbar sein. Dieser Fall trifft jedoch nicht zu, weshalb hierzulande schrittweise auf H-Gas umgestellt wird. Die Verfügbarkeit ist im Vergleich zum L-Gas deutlich höher. Deshalb stuft man das H-Gas auch als zukunftssicherer ein. Zudem ist es auf diese Weise möglich, alle deutschen Haushalte einheitlich zu beliefern. Das trägt nicht nur zu einer sicheren, sondern auch kostensenkenden Versorgung bei.