Hochgefährlicher Waffen-Mann weiter auf der Flucht in Baden-Württemberg

Foto: Polizei

Karlsruhe-Insider: Die Suche nach dem 31 Jahre alten Mann wird am Montagmorgen mit Hochdruck fortgeführt.

Die Durchsuchungsmaßnahmen erfolgen zum größten Teil in unübersichtlichem Gelände. Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Offenburg und benachbarten Präsidien hatten am Sonntag mit Unterstützung von Spezialkräften, Hundeführern und der Bundespolizei mögliche Verstecke in den Wäldern bei Oppenau überprüft und nach dem Flüchtigen durchsucht.


Mehrere Polizeihubschrauber konnten die eingesetzten Kräfte aus der Luft unterstützen. In der Nacht waren mehrere Polizeistreifen in Oppenau und den umliegenden Bereichen präsent.

Die Polizei bittet die Bevölkerung, verschiebbare Tätigkeiten im Freien wenn möglich zu unterlassen. Meiden Sie Waldgebiete im Bereich Oppenau! Mit Beeinträchtigungen im Personen- und Fahrzeugverkehr muss weiterhin gerechnet werden. Weiterhin gilt: Nehmen Sie keine Anhalter im Bereich Oppenau mit und melden Sie verdächtige Wahrnehmungen dem Polizeinotruf 110!

+++ UPDATE +++

Mit einem Großaufgebot von mehreren Hundert Einsatzkräften durchkämmt die Polizei derzeit die Waldgebiete nördlich von Oppenau ausgehend vom Burgerwald, bisher ohne Erfolg.

Im Laufe der Ermittlungen wurde bekannt, dass der Gesuchte bereits in den Wochen zuvor Unterschlupf im Wald gesucht hat und dort abgetaucht war. Zudem konnte er am Samstag gegen 11.50 Uhr im Bereich der ‚Kleinebene‘ von Zeugen gesehen werden. Deshalb geht die Polizei davon aus, dass sich der 31-Jährige in dem unwegsamen Gelände rund um Oppenau sicher bewegt und sehr gut auskennt. Gegen den bewaffneten Mann führt die Staatsanwaltschaft Offenburg aufgrund der gestrigen Vorkommnisse ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der besonders schweren räuberischen Erpressung in Tateinheit mit dem unerlaubtem Führen einer Schusswaffe. Im Stadtgebiet Oppenau zeigt die Polizei mit Unterstützung von Helfern der Feuerwehr, des THW und der Rettungsdienste weiter starke Präsenz.

Aus aktuellem Anlass erging durch die Deutsche Flugsicherung mit sofortiger Wirkung ein Durchflugverbot mit einem Radius von drei nautischen Meilen um Oppenau. Dieses Verbot umfasst auch das Aufsteigen lassen von Drohnen. /ots