Höchst aggressiv! Männer im Hauptbahnhof in Karlsruhe gefesselt

Symbolbild Foto: WikiCommons, Günter Josef Radig

Karlsruhe/Mannheim (ots) –  Freitagnachmittag wurde eine Streife im Karlsruher Hauptbahnhof angefordert, da ein 37-jähriger Deutscher im ansässigen Supermarkt mehrfach gestohlen hatte und sich gegenüber den Angestellten äußerst aggressiv verhielt.


Gegenüber den Beamten dachte der Mann gar nicht daran, sich auszuweisen. Stattdessen rauchte er in der Bahnhofshalle und weigerte sich, den Beamten auf die Dienststelle zu folgen.

Durch Drohgebärden verlieh er seiner Weigerung zudem Nachdruck. Schließlich musste der 37-Jährige gefesselt werden, um ihn anschließend zur Dienststelle zu bringen.

Die dortigen strafprozessualen Maßnahmen erschwerte er durch unkooperatives Verhalten bis hin zu Spuckversuchen gegenüber den Beamten. Bei dem nach eigener Aussage HIV-positiven Mann wurde staatsanwaltschaftlich eine Blutentnahme angeordnet, um seine Angaben zu verifizieren.

Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der 37-Jährige von der Dienststelle entlassen. Es vergingen nur wenige Minuten bis zu seinem nächsten Diebstahl. Da die Beamten diesmal jedoch wussten, mit wem sie es zu tun hatten, erhielt der Mann einen Platzverweis für den Karlsruher Hauptbahnhof und eine weitere Anzeige wegen Diebstahls.

In der Nacht auf Samstag sollte ein 47-jähriger Italiener am Karlsruher Hauptbahnhof kontrolliert werden, nachdem er ohne Fahrkarte einen Zug nutzte und dabei aufflog.

Schon während der Kontrolle verhielt sich der Mann sehr aggressiv und bedrohte die Beamten. Aufgrund seiner Handlungen musste er gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden.

Dort wurde die Identität des Mannes festgestellt um anschließend eine Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu fertigen. Anschließend konnte auch dieser Mann die Dienststelle wieder verlassen.