
Es erscheint vollkommen natürlich, ist aber extrem gefährlich. Deshalb raten Experten dazu, Hunde niemals aus einer Pfütze trinken zu lassen. Im schlimmsten Fall kann dies den geliebten Vierbeiner das Leben kosten.
So schnell kann man oft bei einem Spaziergang gar nicht schauen, schon ist es passiert. Experten raten jedoch dazu, dies dringend zu vermeiden und Hunde niemals aus einer Pfütze trinken zu lassen. Kommt es zum Schlimmsten, kann unser Fellfreund sterben.
Erscheint harmlos und natürlich: Experten mahnen dringend zur Vorsicht
Wer einen Hund besitzt, muss mit ihm regelmäßig vor die Tür. Dabei ist es vollkommen egal, ob es friert, regnet oder schneit, unser vierbeiniger Freund braucht Auslauf und muss sein Geschäft verrichten. Im Frühling und im Herbst regnet es in der Regel viel, und oftmals bleibt das Wasser in diesen beiden Jahreszeiten an gewissen Stellen einige Zeit stehen, bevor es austrocknet. Hunde finden, wie kleine Kinder auch, Pfützen absolut unwiderstehlich. Nur nutzen erstere sie zum Hineinspringen, letztere wollen sofort daraus trinken. Was kann da schon groß passieren, mögen sich viele denken. Regenwasser gibt die Natur und bietet daher einen natürlichen Durstlöscher für unsere Vierbeiner. Doch diese Einstellung kann tödlich enden.
Hunde niemals aus einer Pfütze trinken lassen: „Extreme Gefahren drohen“
Gerade diese harmlos erscheinenden Pfützen beherbergen Bakterien und Parasiten, die im schlimmsten Fall den Tod unseres vierbeinigen Freundes bedeuten können. Neben Würmern und Wurmeiern, die über die Wasseraufnahme in den Magen-Darm-Trakt des Hundes gelangen und schwere Durchfälle zur Folge haben können, gibt es andere Erreger, die viel schlimmere Folgen haben können. Leptospirose, die durch die Leptospiren ausgelöst wird, verursacht beim Hund schwere Schäden an Nieren, Leber, Milz und anderen Organen. Die fadenförmigen Bakterien gelangen über die Schleimhäute sowie durch offene Wunden in den Blutkreislauf des Hundes. Bleibt die Leptospirose unbehandelt, kann sie sogar zum Tod führen.
Zu den typischen Symptomen gehören neben Austrocknung und Kreislaufversagen zunächst Fieber und Appetitlosigkeit. Der Hund erbricht und hat Durchfall. Er muss häufig Urin ausscheiden. Außerdem gehört zu den typischen Erkennungsmerkmalen gelblich verfärbte Schleimhäute. Deshalb raten Experten dringend dazu, Hunde von Pfützen fernzuhalten. Ein konsequentes Training kann die Tiere von dieser schlimmen Infektionsquelle fernhalten.
(Quellen: Tierklinik Ismaning, Uelzener Versicherungen, Bundesverband Praktizierender Tierärzte)














