Ikea macht ernst: Kunden finden etwas Kurioses im Möbelhaus vor

Vor einer Reihe von hohen Bäumen und Büschen hängen Fahnen unterschiedlicher Farben nebeneinander. Auf allen steht in weißer Schrift "IKEA".
Symbolbild © imago/Manfred Segerer

Eigentlich wollte das Möbelhaus nur einen Scherz machen. Dieser ging jedoch nach hinten los, sodass Ikea-Kunden nun etwas Kurioses beim schwedischen Möbelriesen vorfinden. Die Reaktion fällt jedoch anders aus als gedacht.

Wieder einmal merkt ein Unternehmen mehr, dass man mit den Kunden nicht scherzen sollte. Genau deshalb gab es jetzt bei Ikea für die Kunden etwas Kurioses. Und deren Reaktionen fielen anders aus, als man es wohl erwartet hatte.

Scherze gehen „nach hinten los“: Händler müssen „Versprechen“ einlösen

Lidl musste bereits – wie einige Unternehmen auch – feststellen, dass ein April-Scherz durchaus nach hinten losgehen kann. So bot der Discounter am 1. April mit einem Post einen Artikel an, den es eigentlich nicht geben sollte. Die Kunden zeigten sich jedoch so begeistert und die Welle schwappte in den sozialen Medien derart hoch, dass Lidl die Chance nutzte und das hoch nachgefragte Döner-Croissant tatsächlich anbot. Allerdings nicht als festes TK-Produkt im Lidl-Sortiment, sondern als einmalige Aktion in Kooperation mit einem örtlichen Imbiss. Nun muss auch Ikea sein gegebenes „Versprechen“ halten.

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Kunden finden bei Ikea etwas Kurioses vor: „Wussten gar nicht, wie sehr wir es brauchen“

Auch Ikea postete am 1. April einen Beitrag und stellte als heißbeliebte schwedische Süßigkeit den Köttbullar-Lolli vor. Viele aus der Internet-Gemeinde erkannten natürlich den Scherz und kommentierten entsprechend den Post. Doch damit trat das schwedische Möbelhaus eine echte Welle der Begeisterung los. Die Kunden wollten diesen Lolli unbedingt. Vor allen Dingen, da die Köttbullar bei den Kunden des Marktes äußerst beliebt sind und quasi schon ein Kult-Gericht darstellen.

Am vergangenen Samstag war es dann so weit: In sieben Filialen hat Ikea den Köttbullar-Lolli tatsächlich angeboten. In Köln-Butzweilerhof, Wallau, München-Brunnthal, Hamburg-Altona, Leipzig, Berlin-Tempelhof und Sindelfingen können die Kunden jetzt einen solchen Lutscher probieren. Und die Reaktionen fielen durchaus positiv aus. Einige merkten an, dass sie jetzt erst wüssten, wie sehr sie eine solche „Süßigkeit“ bräuchten. Natürlich hat Ikea damit seine Werbekampagne im Sinn gehabt. Die Kunden stört es jedoch überhaupt nicht. Sie sind begeistert.

(Quellen: Ikea Deutschland, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)